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Digitalwirtschaft: Lage ist besser als die Stimmung

Der Digitalindex bis zur Chip- und Finanzkrise zurückgerechnet. Grafik: Bitkom / Ifo
Der Digitalindex bis zur Chip- und Finanzkrise zurückgerechnet. Grafik: Bitkom / Ifo

Ifo und Bitkom stellen neuen Geschäftsklima-Index vor

Berlin/München, 4. Juni 2019. Die Geschäftslage in der deutschen Digitalwirtschaft ist gut, genauer gesagt: besser als die Stimmungslage in der Branche. Das geht aus dem neuen Geschäftsklima-Barometer „Digitalindex“ hervor, den das Wirtschaftsforschungs-Institut Ifo aus München und der Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin heute vorgestellt haben.

Foto: Axel Buchwitz

Handelskonflikte, Brexit und Umbruch in Autobranche drücken Stimmung

„Aktuell wird viel über Konjunkturrisiken wie den Handelskonflikt zwischen den USA und China, den Brexit und die Umwälzungen in der Automobilindustrie und bei Banken diskutiert“, erklärte dazu Bitkom-Präsident Achim Berg. Trotz allem ist die Geschäftslage in der Digitalbranche weiterhin sehr gut. Auffällig ist, dass die Unternehmen seit einigen Monaten vorsichtiger in die Zukunft schauen. Derzeit gilt: Die Lage ist besser als die Stimmung.“

Bitkom-Präsident Achim Berg. Foto: Bitkom
Bitkom-Präsident Achim Berg. Foto: Bitkom

400 Technologiefirmen, Händler und Dienstleister befragt

Der neue Digital-Index beruht auf monatlichen Konjunkturumfragen von ifo. Die Forscher hatten speziell für dieses Branchenstimmungs-Barometer rund 400 Herstellern, Händlern und Dienstleister aus der Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) befragt, wie sie ihre aktuelle Geschäftslage einschätzen und welche Geschäftsentwicklung sie demnächst erwarten. Ältere Index-Angaben beruhen offensichtlich auf nachträglichen Berechnungen aus früheren Befragungen. „Mit dem Digitalindex erfassen wir eine Branche, die für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft eine Schlüsselrolle spielt“, betonte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Autor: hw

Quellen: Ifo und Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger