Dresdner Helmholtz-Direktor Schmidt wird Quanten-Professor an TU Dresden

Physiker will Studenten die Quantenstatistik korrelierter Systeme erklären
Dresden, 26. Juli 2024. Physik-Studenten der TU Dresden dürfen sich auf Vorlesungen über die „Quantenstatistik stark korrelierter Systeme“ freuen: Eben darauf hat sich Sebastian M. Schmidt, der wissenschaftliche Direktor im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) spezialisiert – und dafür hat er nun eine Professur an der Dresdner Exzellenz-Uni bekommen. Dies hat das HZDR heute mitgeteilt.
Personalunionen haben in Dresden Tradition
Schmidt werde sich künftig zusätzlich zu seiner Rossendorfer Tätigkeit auch als Professor am Institut für Kern- und Teilchenphysik an Forschung und Lehre beteiligen, kündigte Helmholtz an. Damit zementieren TU und HZDR ihre langjährige Zusammenarbeit, die sich von der Physik über die Krebstherapie und Superlaser-Technik bis hinein in die Entwicklung künftiger Elektroniktechnologien erstreckt.
Zudem gibt es in Dresden und im Forschungsverbund „Dresden-Concept“ die Tradition, prominente Wissenschaftler außeruniversitärer Institute auch als Professoren an der TU zu berufen. Das eröffnet Studenten die Chance, über neueste wissenschaftliche Erkennisse zu erfahren und sich beizeiten zu spezialisieren. Außerdem erleichtert dies gemeinsame Forschungsprojekte.
Autor: Oiger
Quellen: HZDR, Oiger-Archiv, Wikipedia

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