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Dresdner Ingenieure wollen Häusern den Energiehunger austreiben

An solchen Schemata lernen die TU-Studenten Kältetechnik-Prinzipien. Foto: Heiko Weckbrodt
An solchen Schemata lernen die TU-Studenten Kältetechnik-Prinzipien. Foto: Heiko Weckbrodt

Verband „Energy Saxony“ gründet neuen Arbeitskreis „Gebäudeenergietechnik“

Dresden, 6. Oktober 2020. Heizungen, Klimaanlagen und andere Gebäudetechnik sind für 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und etwa 30 Prozent der Kohlendioxid-Ausstöße verantwortlich. Mit Blick auf die deutschen Umweltschutzziele hat der sächsische Branchenverband „Energy Saxony“ in Dresden daher nun einen neuen Arbeitskreis „Gebäudeenergietechnik“ gegründet.

Umweltschutz im Fokus

Wissenschaftler aus Instituten und Ingenieure aus der Wirtschaft wollen dort gemeinsam neuartige Gebäudetechnik entwickeln, die deutlich weniger Strom und Wärme als heutige Systeme verbrauchen. Ein Schwerpunkt wird auf digitalen Lösungen, vernetzten Anlagen und modernen Überwachungssystemen liegen. Dabei wollen die Forschungspartner die gesamte Kette von der Planung bis zum automatisierten Betrieb und zur Wartung von Gebäudetechnik verbessern.

Die Firmen und Institute im Arbeitskreis:

Zu den Gründungsmitgliedern des neuen Arbeitskreises gehören laut „Energy Saxony“ folgende Forschungseinrichtungen und Unternehmen:

  • EA Systems Dresden GmbH (Spezialität: Digitale Zwillinge von komplexer Energieversorgungssystemen)
  • Fraunhofer IIS/EAS (automatische Konfiguration von Gebäudetechnik und selbstoptimierende Regler)
  • Fakultät für Informatik der TU Dresden (Planungswerkzeuge für Gebäude- und Raumautomation)
  • Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung der TU Dresden (Simulationen von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen in Innenräumen, Gebäuden und Quartieren)
  • Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) (Berechnung von Raumluftströmungen, Strömungsmessungen und Thermofluiddynamik an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis)
  • WISAG Gebäude- und Industrieservice Mitteldeutschland GmbH & Co. KG (Lüftungs- und Elektroanlagenbau)

Autor: hw

Quellen: Energy Saxony, Oiger-Archiv

Zum Weiterlesen:

ILK: Im Gebäudetechnik steckt noch viel Ökopotenzial

Freiberg startet Studium „Internet der Energie“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger