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Jeder Zweite hält große Liebe aus dem Netz für möglich

Nicht immer sind die Liebesschwüre von Internet-bekanntschaften echt, warnt das LKA Sachsen. Grafik: Heiko Weckbrodt
Grafik: Heiko Weckbrodt

Nutzer sehen digitale Dating-Plattformen positiver

Berlin, 23. April 2019. Etwa jeder zweite Deutsche hält es für möglich, die große Liebe fürs Leben im Internet zu finden. Unter jenen, die bereits Kuppel-Plattformen im Netz nutzen, glauben dies sogar 61 Prozent. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter 1007 Bundesbürgern ergeben.

Nur was für „Übriggebliebene“?

Allerdings gibt es auch Ressentiments gegen digitale Dating-Dienste – wobei Nutzer solcher Plattformen da anderer Meinung sind: 45 Prozent aller Befragten, aber nur 28 Prozent der Datingdienst-Nutzer meinten, dass die Suche nach Verabredungen im Netz unromantisch ist. Dass entsprechende Dienste lediglich etwas für Jüngere sind, meinen 17 Prozent der Bundesbürger, bei den Befragten, die Online-Dating-Dienste nutzen, sind es nur sieben Prozent. Vorurteile gibt es auch gegenüber den Nutzern: So sagt jeder Dritte (32 Prozent), dass die Online-Partnersuche nur etwas für „Übriggebliebene“ ist, die sonst keine Freundin oder keinen Freund finden. Unter den Nutzern selbst sagt das jeder zehnte (zehn Prozent).

Zu  bedenken dabei ist: Rein statistisch sollten sich die Chancen per Internet erhöhen, einen passenden Partner zu finden. Denn statt nur im eigenen Dorf oder vielleicht noch in der Nachbar-Stadt zu suchen, wie früher üblich, können die Liebes-Kandidaten im Netz deutlich mehr potenzielle Partner mit ihren Avancen erreichen.

Insgesamt gaben 30 Prozent aller Befragten ab 16 Jahren an, schon einmal einen Online-Dating-Dienst genutzt zu haben.

Autor: hw, Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger