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Telekom verschlüsselt Handy-Gespräche stärker

Abb.: Bitkom

Abb.: Bitkom

Bonn, 9. Dezember 2013: Die Deutsche Telekom wird ihr Mobilfunknetz bis Ende 2013 so umgerüstet haben, dass danach Handy-Telefonate besser gegen Abhöraktionen geschützt sind. Wie das Unternehmen in Bonn mitteilte, wird bis zum Jahresende innerhalb des Telekom-GSM-Netzes nach und nach der Verschlüsselungsstandard „A5/3“ mit 128-Bit-Codierung freigeschaltet. Die Vorgänger-Verschlüsselung A5/1 ist laut Telekom-Angaben geknackt worden.

Telekom: Vertrauen hat durch NSA-Affäre gelitten

„Das Vertrauen der Menschen in Telekommunikation und Internet hat durch die NSA-Affäre in den vergangenen Wochen stark gelitten“, begründete Datenschutz-Vorstand Thomas Kremer diesen Schritt, für den bundesweit an rund 30.000 Basisstationen und zentralen Netzpunkten die Hard- und Software umgerüstet wurde. Die Kunden selbst müssen nichts tun, um die neue Verschlüsselung zu bekommen. Rund 50.000 älterere Handys, die laut Unternehmensangaben derzeit noch in Betrieb sind, unterstützen den Standard A5/3 allerdings nicht. Autor: Heiko Weckbrodt

1 Kommentare

  1. Anonymus sagt

    Bleibt die Frage ob es sich hier seitens Telekom nicht nur um einen Marketing-Schachzug in Zeiten des Überwachungszeitalters handelt.
    O2 wird hier sicher wieder nicht nachziehen können. Bedeutet also hoher Kundenzuwachs für die Telekom

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