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Attophysik-Workshop in Dresden: Forscher blicken ins Innere der Atome

Foto: Labor für Attosekundenphysik, MPI für Quantenoptik

Foto: Labor für Attosekundenphysik, MPI für Quantenoptik

Dresden, 14. Mai 2013: Durch die jüngsten Fortschritte in der Konstruktion sehr schneller und präziser Forschungs-Laser können Physikern nun die Bewegungen einzelner Elektronen in einem Atom sichtbar machen – und zwar in Echtzeit. Möglich werden solche „Filme“ der nimmermüden Winzlinge durch Atto-Lichtquellen, die Pulse von nur wenigen Attosekunden (Trillionstel Sekunden) Dauer senden. Mit den Chancen dieser neuen Technik beschäftigen sich Nachwuchs-Wissenschaftler aus ganz Deutschland derzeit in einem Workshop „Quantendynamik und Materie-Photonen-Interaktionen“ im Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) in Dresden.

Dr. Michael Genkin. Abb.: MPI-PKS Dresden

Dr. Michael Genkin. Abb.: MPI-PKS Dresden

„Eine Besonderheit unseres Workshops ist auch, dass hier Nachwuchsforscher aus verschiedenen Research-Schools zusammenkommen“, sagte Mit-Organisator Dr. Michael Genkin. Die Max-Planck-Gesellschaft hat im Laufe der Jahre insgesamt über 60 solcher Forschungsschulen gegründet, in denen Doktoranden von erfahrenen Wissenschaftlern auf den neuesten Forschungsstand gebracht werden und sich untereinander austauschen. Am Dresdner Workshop nehmen insgesamt 67 Wissenschaftler teil. hw

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Kategorie: Forschung

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Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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