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Sachsen will internationale Fachkräfte schneller ins Land holen

 

Ein Forscher mikroskopiert am Dresdner Genetik-Institut eine Probe. Hier stammen 60 % der Wissenschaftler aus dem Ausland. Abb.: MPI-CBG

Dresden/Freiberg, 13.10.2011: Um den drohenden Fachkräftemangel in der Hightechbranche und der Forschung zu lindern, startet Sachsen am 1. September das Pilotprojekt „AKZESS“. Es soll zunächst an den zwei Pilotstandorten Dresden und Freiberg dafür sorgen, dass Gastwissenschaftler, Hochqualifizierte, Doktoranden und Promotionsstundenten aus dem Ausland binnen vier Wochen eine Aufenthaltserlaubnis bekommen.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) will das Projekt morgen im Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden vorstellen. In diesem Institut sind 60 Prozent der Mitarbeiter ausländische Gastwissenschaftler. Dort existiert bereits seit Jahren ein „International Office“, das eine Art Rundum-Umzugs- und Eingewöhnungs-Service für Gastforscher aus dem Ausland betreibt. Die Office-Mitarbeiter helfen den Zuzüglern beispielsweise schon vor dem Umzug, ein Visum zu erhalten, eine Wohnung und Freunde in Dresden zu finden und dergleichen mehr. Das Projekt stößt dort auf große Resonanz. Wie eine Mitarbeiterin kürzlich erzählte, ist das Service-Angebot so umfangreich, „dass manche deutsche Kollegen richtig neidisch sind.“ hw

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