Alle Artikel mit dem Schlagwort: Zelltherapie

Dr. Alvin Thomas von Denovomatrix stellt Biomaterialien im Labor her. Foto: Magdalena Gonciarz

Mini-Fabriken für Zellkulturen

Uni-Ausgründung “Denovomatrix” aus Dresden will mit Biomatrizen die Petrischale beerben und den Weg zu innovativen Zell-Therapien ebnen Dresden, 22. Februar 2018. Biotechnologen aus Dresden haben Mini-Versuchsfabriken für Zellkulturen entwickelt. Diese Kulturen sind wichtig, um neuartige Zelltherapien zum Beispiel gegen Krebs, Leberzirrhose oder Herzschwäche entwickeln zu können. Die ersten dieser „screenMatrix“ genannten Entwicklungsplattformen bringt die Vermarktungstochter der TU Dresden, die Tudag, auf den Markt. Die vier Forscher und Gründer wollen dann im Sommer die Firma Denovomatrix gründen. Die soll die Zell-Fabriken weiterentwickeln und gemeinsam mit Laborausrüstern international vermarkten. „Wir wollen in einer Schale die Biologie des Menschen nachstellen“, erklärte Denovomatrix-Mitgründerin Nadine Schmieder-Galfe.

Dresdner Zellforscher: Unkodierte Substanz in DNA ist mehr als nur geerbter „Schrott“

Dunkle Zellmaterie steuert Vorprozesse der Protein-Synthese Dresden, 15. November 2013. Gern und oft wird behauptet, der Mensch nutze 90 Prozent seines Gehirns gar nicht aus. Das dürfte zwar eher ein Zeichen dafür sein, wie wenig wir das Gehirn wirklich verstehen, aber Ähnliches hat man lange auch von der menschlichen DNA geglaubt: Die besteht nämlich nur zu fünf Prozent aus echten Bauplänen für die Konstruktion und Spezialisierung von Zellen. Der Rest ist anscheinend unkodierte Erbsubstanz. Dresdner Zellforscher haben nun nachweisen können, dass wenigstens ein Teil dieser „dunklen Materie“ kein unnützer Erbballast ist, sondern die Entstehung von neuen Nervenzellen mitsteuert. Das hat heute das „Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) mitgeteilt.