Alle Artikel mit dem Schlagwort: Verpackungsmaschinen

Wollen im neuen Entwicklungszentrum "Schubert Motion" in Dresden die Bahneigenschaften und Bewegungen von Robotern verbessern: Abteilungsleiter Michael Döring (links), und Ralf Schubert (rechts), der geschäftsführender Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH. Foto: Tobias Vogt für die Gerhard Schubert GmbH

Schubert gründet Robotik-Entwicklungszentrum in Dresden

Roboter sollen schneller arbeiten: Fränkischer Maschinenbauer schwört auf Uni-Expertise Dresden, 10. Januar 2020. Der Robotik-Standort Dresden gewinnt eine weitere Facette hinzu: Der fränkische Verpackungsmaschinenbauer Gerhard Schubert richtet in der sächsischen Landeshauptstadt ein Entwicklungszentrum ein. Das teilte die Schubert-Gruppe aus Crailsheim heute mit.

Das frühere Nagema-Hauptquartier, in dem einst die geschicke des DDR-Verpackungsmaschinenbaus dirigiert wurden, steht seit Jahrzehnten leer und verwildet. Als es errichtet wurde, galt die Bauweise des SchokopackHochhauses als innovativ. Foto: Heiko Weckbrodt

Ex-Nagema-Hauptquartier verwildert vor sich hin

Stadt will auch kein Asylheim im Schokopack-Hochhaus Dresden, 29. April 2015. Immerhin der Stahlzaun ist intakt, ein gelbes Schild warnt Eindringlinge, das zugewucherte Gelände im Dresdner Osten zu betreten. Doch weder Flora noch Abenteuerlustige scheren sich darum: Gestrüpp umrankt das denkmalgeschützte Schokopack-Hochhaus an der Ecke von Breitscheidstraße und Moränenende wie ein Dornröschenschloss. Entschlossenere ungebetene „Gäste“ haben im Entree eine Spur der Verwüstung hinterlassen. „Diese Vandalen“, knurrt Prokurist Andreas Wolf vom Dresdner Immobilien-Unternehmen „Meiag“. „Da stecken wir jedes Jahr ein paar Tausend Euro rein, das wieder zu reparieren.“

Roboter mit Kunststoff- statt Stahlgreifern könnten Obst sortieren, ohne Druckstellen zu hinterlassen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Ingenieure suchen nach „perfekter Verpackung“

Fraunhofer-Institut in Gittersee bekommt neues Technikum Dresden, 25. Juni 2014: Greifen wir heute ins Supermarktregal, erwarten wir, dass weder der Tetrapack in der Hand platzt noch der Joghurt überquillt. Das erscheint uns selbstverständlich, ist es aber nicht, wie jeder bezeugen kann, der in der DDR aufgewachsen ist und sich an den notorischen Gestank aufgeplatzter Milchbeutel in den Kaufhallen erinnert. Die Zeiten sind gottlob vorbei und Anteil daran haben Dresdner Fraunhofer-Ingenieure: Deren Aninstitut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) tüftelt nun schon seit fast 20 Jahren an immer haltbareren, konsumentfreundlichen und ressourcenschonenden Technologien für den Verpackungsmaschinenbau in ganz Deutschland und im EU-Raum. Weil die Nachfrage nach ihren Erfindungen wächst, haben die Fraunhofer-Forscher gestern im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee ein neues Technikum eingeweiht.

Pactec-Chef Markus Rustler vor der alten Fabrik, die für den Neubau abgerissen wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Maschinenbauer Pactec legt Grundstein für neue Fabrik in Dresden

Verpackungsanlagen-Hersteller investiert 30 Millionen Euro Dresden, 7. März 2014: Nachdem es zeitweise so ausgesehen hatte, als ob “Theegarten-Pactec” – das ehemalige Nagema – aus Dresden abwandern würde, hat der Maschinenbauer gestern nun doch den Grundstein für eine neue, rund 30 Millionen Euro teure Fabrik an der Breitscheidstraße gelegt. Es handele sich um die größte Investition in der jüngeren Unternehmensgeschichte, betonte Geschäftsführer Markus Rustler, bevor er mit Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) eine Zeitkapsel mit Dokumenten in den Grundstein einmauerte. „Damit rüsten wir uns für die Zukunft.“

Mit den Maschinen aus Dresden werden Süßigkeiten in aller Welt verpackt. Foto. Heiko Weckbrodt

Pactec beginnt mit Fabrikneubau in Dresden

Dresden, 5. Februar 2014: Der Verpackungsmaschinen-Hersteller „Theegarten Pactec“ hat mit seinem Fabrikneubau an der Breitscheidstraße in Reick begonnen. Zunächst steht für den ehemaligen Nagema-Betrieb der Abriss alter Gebäude auf dem Programm. An deren Stelle soll bis 2017 eine neue Fabrik entstehen. Die Firma will über 30 Millionen Euro investieren und in diesem Zuge 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Derzeit beschäftigt Theegarten Pactec rund 350 Mitarbeiter.