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Bosch will Verpackungsmaschinen-Sparte verkaufen

Bosch will seine Verpackungsmaschinen-Sparte loswerden. Foto: Bosch
Bosch will seine Verpackungsmaschinen-Sparte loswerden. Foto: Bosch

Argument: Das gehört nicht zu unseren Kernkompetenzen

Stuttgart, 29. Juni 2018. Bosch will seinen Verpackungsmaschinenbau verkaufen. Das teilte der deutsche Technikkonzern heute mit. Hauptargument: „Die Verpackungstechnik gehört nicht zum Kerngeschäft.“

Konzernspitze will Komplettkäufer finden, der alle Jobs sichern

„Zudem agiert das Unternehmen in einem mittelständischen Wettbewerbsumfeld“, schätzte die Bosch-Geschäftsleitung ein. „Dadurch haben die Wettbewerber Strukturvorteile.“ Ziel sei es, einen Käufer zu finden, der die rund 6100 Mitarbeiter der Verpackungsmaschinen-Sparte mit allen Standorten komplett übernimmt.

Grundsteinlegung für die Bisch-Fabrik Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Grundsteinlegung für die Bosch-Fabrik Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Fokus liegt auf Autoelektronik und neuen Digitaltechnologien

Die Konzernspitze will Bosch stärker auf Automobilelektronik, das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz und andere Digitaltechnologien fokussieren. Erst kürzlich hatte das Unternehmen die größte Einzelinvestition seiner Geschichte gestartet, die diese Neuausrichtung verdeutlicht: Bosch baut derzeit in Dresden für rund eine Milliarde Euro eine Chipfabrik, die Halbleiter für Automobile und das Internet of Things (IoT) auf 300 Millimeter großen Siliziumscheiben (Wafer) massenhaft herstellen soll.

Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger