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Das iPhone-Navi fest im Griff: Autohalterungen im Test

(Aktualisiert) Das iPhone setzt sich mehr und mehr auch als Navigator durch. Doch moderne Navigationsprogramme ziehen auch ordentlich Saft, viel weiter als 100 Kilometer kommt man da nicht mit einer Akku-Ladung. Dieses Problem lösen iPhone-Autohalterungen mit Stromversorgung – wir haben zwei Modelle von den Navi-Marktführern getestet. – „Car Kit for iPhone“ von TomTom: Das Car Kit ist mit 80 Euro nicht gerade billig, wartet aber mit einem durchdachten und soliden Konzept sowie Funktionsbreite auf. Befestigen kann man es sowohl an der Windschutzscheibe wie auch – dank eines Klebetellers – am Amaturenbrett. Auch ist es in zwei Achsen schwenkbar, so dass man das iPhone zum Beispiel auch im Querformat verwenden kann. Der Strom kommt aus der Zigarettenanzünder-Buchse per Mini-USB-Kabel seitlich in das Kit herein, dadurch stört das Kabel kaum. Entscheidender sind indes die inneren Werte: Es enthält eine GPS-Empfangsverstärker (besonders für iPhone 3 empfehlenswert), einen regelbaren eigenen Lautsprecher und eine Freisprecheinrichtung zum Telefonieren. Die Freisprech-Verbindung wird allerdings leider nicht über über den Dockstecker, sondern über Bluetooth hergestellt – theoretisch jedenfalls. In unseren Test ist es uns …

Navis durch Handys unter Druck: Garmin schluckt Navigon

Olathe/Hamburg, 26.7.11: Angekündigt war es bereits, nun ist der Deal perfekt: Die US-Firma Garmin mit Sitz in Olathe/Kansas hat den Hamburger Navigationsanbieter „Navigon“ nun offiziell übernommen. Das teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Über die Kaufsumme sei Stillschweigen vereinbart worden. Die „Financial Times Deutschland“ (FTD) will allerdings von einem „mittleren zweistelligen Millionenbetrag“ erfahren haben. Hintergrund der Übernahme: Die Hersteller klassischer Navigationsgeräte geraten immer mehr durch Smartphones (Computertelefone) mit Navi-Programmen unter Druck. Auch Konkurrent TomTom hatte erst kürzlich hohe Abschreibungen vornehmen müssen. Navigon und TomTom haben immerhin recht gute Navi-Programme für verschiedene Plattformen wie iPhone und Win-Mobile im Angebot. Garmin war auf diesem Gebiet bisher eher schwach aufgestellt und erwirbt mit Navigon dafür Know-How. Die Bezahl-Apps geraten allerdings wiederum unter den Druck kostenloser Smartphone-Programme. Bisher vertreibt Google seine „Google Maps Navigation“ zwar nur als Beta für Andorid-Smartphones. Doch es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der Internetriese auf weitere Plattformen ausholt.

München ist deutsche Stau-Hauptstadt

Brüssel/München/Dresden, 6.7.11: München ist und bleibt die deutsche Stau-Hauptstadt: In der bayrischen Landeshauptstadt standen Autofahrer im vergangenen Jahr im Durchschnitt auf 24 Prozent aller Hauptverkehrsstraßen im Stau oder kamen mit höchstens 70 Prozent der zulässigen Höchstgeschwindigkeit voran – das brachte München in der jüngsten Staustatistik des Navigationssystem-Anbieters TomTom Platz 25 in Europa und Platz 1 in Deutschland ein. Europaweit landete Brüssel auf dem Platz 1 – hier steht der Verkehr tagesdurchschnittlich in 38,9 Prozent aller Hauptverkehrsstraßen. Zur Erinnerung: In der belgischen Hauptstadt residieren auch auch viele EU-Behörden. Auf Rang 2 und 3 in der europäischen „Stau-Hitliste 2010“ platzierten sich Warschau und London. Und obgleich wohl jeder deutsche Autofahrer in seiner Heimat schon mal über Dauerstaus geschimpft hat: Insgesamt schafften es mit München, Hamburg, Bonn, Stuttgart, Essen und Köln insgesamt nur sechs deutsche Großstädte in Europas Stau-Top 50. Dresden beispielsweise gilt mit einem Stauanteil von zehn Prozent als eher verkehrsflüssig, ebenso Leipzig mit einer Quote von 10,9 Prozent. TomTom wertet für seine Stauliste jährlich die anonymen Tempoprofile von Autos aus, die mit Navigationssystemen des holländischen Unternehmens …