Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nerd

Competition Pro Gold von Speedlink (2011). Foto: hw

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Nerd, der (weibliche und seltene Form: Nerdine): Wer sich völlig in einem – vorzugsweise etwas abseitigen – Themengebiet auskennt, ja hineinsteigert, ist ein Nerd. Formal gehören damit auch die Pufferküsser (fanatische Dampflok-Euphoriker) zu den Nerds. Typische Exemplare sind der Computer-Nerd (betet gern Prozessor-Register herunter), der Computerspiele-Nerd (kennt jedes Geheim-Level von Diablo und hat die Bausequenzen in Age of Empires mit der (natürlich digitalen) Stoppuhr im Mikrosekundentakt durchgezirkelt) oder der Programmier-Nerd (schreibt Assembler-Routinen gern mal aus dem Kopf in Hexadez-Token). Die fachspezialisiert-technische Sonderform ist der Geek (Beispiel: Blutanalyst und Massenmörder Dexter Morgan bezeichnete sich selbst gern als “Lab-Geek”).

Die Visualisierung zeigt, wie eine mit 3D-Druckern erzeugte Mondbasis etwa aussehen könnte. Abb.: Foster

Krimi „Das Objekt“: Nerds, der Mond und eine Söldnerarmee

„Extraleben“-Autor schickt Schröder und Harry den alten Geheimnissen hinterher Ein ewiges Muttersöhnchen fängt daheim in der deutschen Provinz einen Kopfschuss, als er sich im Netz gerade uralte Nasa-Fotos von den Mondlandungen ansieht. Zufall oder war er da einer ganz großen Sache auf der Spur? Die Suche nach Antworten führt den Computerforensiker Schröder und seine neue Kollegin Harriet („Harry“) bis in die USA, zu einem alten Nasa-Computerexperten mit dem bezeichnendem Namen von Neumann – und bald darauf haben sie alle eine Sölderarmee auf den Fersen. All dies erzählt Autor Constantin Gillies, der sich schon mit seinen „Extraleben“ eine Fangemeinde erschrieb, in dem Nerd-Krimi „Das Objekt“.

Constantin Gillies. Foto: CSW

Krimi „00:01“: 2,5 Nerds gegen finstere Raketenmänner

Nach “Extraleben” startet Autor Gillies neu durch „00:01“ ist ein Nerd-Krimi vom reinsten Kaliber. Ein gieriger Chinese stirbt an einer giftigen Umarmung am Flughafen. Über den Pazifik tuckert ein Seelenverkäufer mit einer brisanten Fracht. Und in Deutschland kommt Digitalforensikerin Harriet mit einer komischen 90er-Jahre-Computeruhr nicht weiter, die der Chinese vor seinem Tod trug. Also bittet sie bittet sie ihren Ex-Kollegen und Ober-Nerd Schröder, sich die Oma aller Smartwatches mal genauer anzusehen. Kurz darauf läuft alles aus dem Ruder, es fließt Blut und eine Hetzjagd rund um den Globus beginnt, in die auch Schröders alter Kumpel Leines hineingezogen wird…

Mit Wissenschaftsmotiven auf farbenfrohen Bio-Textlien wollen die Dresdner Modemacher Nerds, Studenten und Professoren einkleiden. Foto: Unipolar

Aus dem Physiklabor ins Nerd-Modestudio

Der Halbleiterdoktor Steve Kupke von der TU Dresden entwirft lieber Nerd-Klamotten statt Computerchips Dresden, 19. Oktober 2015. „E = mc2“ aufs T-Shirts gedruckt, um auch dem letzten Deppen klarzumachen, dass man Einstein-Fan ist und Physik studiert? Nicht mit Steve Kupke. „Viel zu plakativ“, findet der angehende Doktor der Physik solche offensichtlichen Formeln und Sprüche auf der Brust. Deshalb hat er im Mai in Dresden das Modestudio „Unipolar“ gegründet. Dort designt er seitdem wissenschaftlich ambitionierte Klamotten der nächsten Generation – moderner und stilvoller als die meisten Nerd*-Klassiker. Nun sammelt er beim Internetschwarm Geld für die erste größere Produktionsserie.

Pac-Man kommt wieder - diesmal auf Smartphones und Tablets. Abb.: Bandai Namco

Videospiel-Klassiker Pac-Man frisst sich durchs Smartphone

Neuauflage des Lebenszeit-Verschlingers angekündigt Paris/Tokio, 26. Mai 2015. Die japanische Spiele-Firma „Bandai Namco“ hat eine Rückkehr des Videospiel-Klassikers „Pac-Man“ angekündigt, der in den 1980er Jahre als Knaller auf Heimcomputern und in Spielhallen galt.. Das neue „PAC-MAN 256“ im Sommer 2015 für Smartphones und Tablets erscheinen.

Soll beim Golf helfen, den Griff zu dosieren: Der Sensor-Handschug SensoGlove. Foto: SensoSolutions

Sensor-Handschuh trainiert Golfer

Aachen, 16. Mai 2015: Aus unserer „Nerd-Gadget“-Reihe diesmal eine Kurzvorstellung aus dem Segment der „Wearables“, der „intelligenten“ Textilien: Einen Sensor-Handschuh für angehende Golfer preist nämlich Senso Solutions aus Aachen für alle jene an, die das Eisen noch nicht richtig in Griff haben: Der „SENSOGLOVE“ genannte Handschuh ist mit Sensoren gespickt, die den Griffdruck am Schläger ausmessen. Ist der Griff zu fest oder zu weich, ertönen Warnsignale während des Ausholens, außerdem wird der Ist- und Ziel-Druck auf einem LED-Bildschirm auf dem Handrücken angezeigt, so der Hersteller.

Auch einen grimmigen Weißen Wanderer kann man sich auf den Schreibtisch stellen. Abb.: HBO-Shop

Game of Thrones: John Snow, Arya & Konsorten in Vinyl

Westeros. Während Cersei und Littlefinger in der fünften Staffel von Game of Thrones alias Das Lied von Eis und Feuer wieder ihre Intrigen spinnen, Arya sich zur gesichtslosen Mörderin ausbilden und John Schnee die Mauer gegen den Ansturm der Weißen Wanderer fit macht, hat auch der produzierende Sender HBO seinen Internetladen mit Fan-Artikeln aufgerüstet. Neben dem obligaten Nerd-Stuff wie T-Shirts und Tops mit Sprüchen und Wappen der Fürstenhäuser von Westeros finden sich dort auch einige Sammelfiguren im Comic-Stil.

Am Ende siegt nutürlich immer das Gute... oder? Abb.: BSF

„Randal’s Monday“: ein herrlich schräges Nerd-Adventure

Ein Erz-Looser trickst Vermieter und Hilfs-Sheriffs aus Für den Nerd und Berufsversager Randal hätte der Montag gar nicht bekloppter ausfallen können: Nach einer durchzechten Nacht klingelt der Hauseigentümer Sturm und will endlich die längst ausstehende Miete. Dann verliert Randal auch noch seinen Job, wird von einem obdachlose Penner verflucht und einem legasthenischen Hilfspolizisten verhaftet. Ja, und blank ist er natürlich auch. Zum Glück ist „Randal’s Monday“ nur ein Spiel – besser gesagt ein amüsantes 2D-Adventure, das genüsslich Populär- und Nerdkultur aus den vergangenen Jahrzehnten zitiert.

Wer braucht schon Lappen, wenn es USB-Sauger gibt? Foto: Heiko Weckbrodt

USB-Staubsauger für versiffte Tastaturen

Unentbehrlicher Nerd-Stuff im Oiger-Test Auf mysteriöse Weise neigen PC-Tastaturen dazu, mit der Zeit unglaublich zu verdrecken. Natürlich fällt es dem Nerd im Leben nicht ein zu putzen, gar Wasser und Lappen zur Hand zu nehmen – solange es kein eindeutiges Nerd-Gerät dafür gibt. Das spielt uns glücklicherweise Herr Rossmann in die Hände, der in seinen Märkten für vier Euros einen USB-Mini-Staubsauger verkauft. Und der wird, anders als Staubsauger für den Rest der Menschheit, nicht an eine ordinäre Streckdose angeschlossen, sondern wird nerdgerecht vom PC mit Strom versorgt.

Normalerweise wird das CoolRouch-R nahtlos in einen PC-Einschub montiert, hier hängt es am offenen Test-Rechner. Foto: Heiko Weckbrodt

Leuchtende Wache gegen den CPU-Hitzetod

„Cooltouch-R“ steuert auf Fingerzeig die PC-Lüfter Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an das Gigahertz-Rennen zur Jahrtausendwende zwischen Intel und AMD erinnern, als starke Lüftertechnik gefragt war: Die immer höher getakteten Prozessoren neigten zur Überhitzung und trieben damit Tempo-Nerds ständig Schweißperlen auf die Stirn, wenn sie im BIOS-Menü am PC versuchten, Lüfterdrehzahlen und Temperaturen zu optimieren. Inzwischen haben die Prozessorhersteller das Hitze-Problem zwar weit besser im Griff. Bei Benchmarks, Highend-Spielen oder anderen rechenintensiven Programmen ist aber bis heute Vertrauen gut, volle Kontrolle besser. Dafür hat sich die taiwanesische Firma „Aerocool“ hübschen Nerd-Stuff ausgedacht: Die Einschub-Lüftersteuerungen der „CoolTouch“-Reihe, mit denen man am PC Lüfterdrehzahl und Chiptemperatur überwachen und am Touch-Bildschirm per Fingerdruck beeinflussen kann.

Sind in der Wüste von New Mexico tatsächlich Millionen Atari-Videospiele vergraben? Bald werden wir es wissen. Abb.: XBox

Microsoft gräbt in Wüste nach vergrabenen Atari-Spielen

Videospiel-Archäologen suchen nach Ataris „E.T.“-Cardridges Alamogordo, 12. April 2014: Die Geschichte gehört zu den Ur-Legenden der Spieleszene: Nachdem Steven Spielbergs Sci-Fi-Märchen „E. T. – Der Außerirdische“ in den Kinos einschlug wie eine Bombe, wollte Heimcomputer-Hersteller „Atari“ mit einem gleichnamigen Konsolen-Spiel vom Alien-Boom profitieren. Doch das kam so schlecht an, dass Atari etwa Millionen Einschubkarten (Cardridges ) von „E.T. the Extra-Terrestrial“ angeblich 1983 bei Alamogordo in der Wüste von New Mexico in den USA vergrub. Nun will die X-Box-Tochter von Microsoft dieser Legende nachgehen – und hat Grabungen in der Wüste angeordnet.

Die Tardis des "Doktors" gibt es auch als USB-Hub - mit Ton- und Lichteffekten. Foto: Heiko Weckbrodt

Auf durch Raum und Zeit: Zeitmaschine Tardis als USB-Verteiler

Englischer Nerdstuff mit Licht- und Toneffekten für „Doktor Who“-Fans Wer im ewigen Kampf zwischen Zeit-Lords, Daleks („ELIMINIEREN!!!“) und Cybermen mitmischen will, braucht eine Tardis – ist doch klar: Ohne die Raum-Zeit-Maschine in Form einer altmodischen englischen Telefonzelle geht gar nichts, das weiß jeder Fan der britischen Kult-Sci-Fi-Serie „Doctor Who“. Die Londoner Firma „Zeon“ ist daher zur Serienproduktion der einzigartigen Zeitmaschine übergegangen und bietet die „Tardis“ als USB-Hub an – klassischer Nerdstuff eben.

Alter Nerd-Streitpunkt: Ist Star Trek oder Star Wars besser? Abb. aus: St. Mühlsteph: Nerdikon, Repro: hw

Sind wir nicht alle ein wenig nerdy?

In ihrem Buch „Nerdikon“ feiert Stefanie Mühlsteph die „IT-Superhelden“ Der gemeine Nerd gilt als exzentrisches scheues Wesen, das Tageslicht, frische Luft und große Menschenansammlungen scheut. Der bleichgesichtige Sonderling flüchtet sich gern in düstere Keller mit Pizza-Direktlieferlinie. Dort kann man ihn dann durch sein Gebrummel („Interrupt 16 … Scheiß E/A-Port … ein Laserschwert wär jetzt gut…“ orten. Klischees? Sicher, aber Klischees, mit denen der Nerd gern kokettiert, meint die bekennende Nerdine Stefanie Mühlsteph. Die gelernt-studierte Bremssystem-Elektrotechnikerin (Baujahr 87) hantiert selbst gern mit Nerd-Stuff wie Lötkolben und Laserschwertern. Und sie kanonisiert in ihrem Manifest „Nerdikon“, das nun als 224-seitige Paperback-Ausgabe beim Verlag „Schwarzkopf & Schwarzkopf“ erschienen ist, den Nerd als Schmierstoff der modernen Informationsgesellschaft.

Retro-Computerspielturnier holt Sonic & Co. aus der Versenkung

Ahlen, 19. Januar 2014: Frank Niggemann aus NRW will am 26. Januar den Geist der Heimcomputer-Ära wieder heraufbeschwören: An diesem Tag veranstaltet er in Ahlen ein „Retro-Computerspiel-Turnier“, in dem sich Commodore-Jünger und andere in die Jahre gekommene Nerds in Spielen wie „Turrican“, Sonic“ und „Space Invaders“ messen – an die 100 Retro-Titel stehen zur Wahl.

Nerdplausch (8): Die Perlen des Spams

Internet, 4. November 2013: In unserer neuen Videofolge von „Oigers Nerdplausch“ auf “Youtube” rezitieren Herr Ronny und Herr Heiko einige Prunkstücke des elektronischen Dosenfleischs, vulgo auch „Spam“ genannt: Angebliche Hirnkrebs-Erbinnen, die uns Millionen aufs Konto schieben wollen, Sparkassen-Pisher-Mails voller kyrillischer Aussetzer und vermeintliche Post von „ganz oben“. Viel Spaß! Autor: Heiko Weckbrodt

Oigers Nerdplausch (6): Die Schreibmaschine der Blogger und heiße Apps

Dresden, 14. Oktober 2013: „Wordpress“ gilt als klassisches Redaktionssystem für Blogger: Es ist kostenlos verfügbar, man kommt leicht zu Ergebnissen und es ist per Browser und App von überall her verwendbar. Oiger-Redakteur Ronny hat kürzlich das „Wordpress“-Camp in den Niederlanden besucht und sich auf den neuesten Stand bringen lassen. Im Oiger-Nerdplausch berichtet er darüber. Außerdem stellt Heiko ein paar ganz heiße Apps vor 😉 hw