Alle Artikel mit dem Schlagwort: Memory

Blick in eine Chipfabrik vom Samsung. Die Koreaner gehören zu den Treibern in der Mikroelektronik-Industrie. Foto. Samsung

Samsung zieht an Intel vorbei

Südkoreaner machen mehr Umsatz mit Mikroelektronik als der einstige Dauer-Branchenprimus Scottsdale, 22. August 2021. Der südkoreanische Samsung-Konzern ist am US-amerikanischen Halbleiterkonzern Intel vorbeigezogen: Beim Verkauf integrierter Schaltkreise (ICs) haben die Amerikaner zwar noch einen hauchdünnen Vorsprung vor Samsung, Aber rechnet man Optoelektronik und einzelne Bauelemente ein, dann kam Samsung im zweiten Quartal 2021 auf 20,3 Milliarden Dollar (17,4 Milliarden Euro) Mikroelektronik-Umsatz, Intel nur auf 19,3 Milliarden Dollar (16,5 Milliarden Euro). Das geht aus einem Bericht des US-amerikanischen Marktanalyse-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale hervor.

Die Nachfrage nach dRAM-Speichern schwankt sehr stark. Diese Vlotilität hat schon manchem Unternehmen das Genick gebrochen. Foto: Heiko Weckbrodt

Prognose: Ausgaben für Speicherchip-Fabriken sinken um 20 %

Samsung, Hynix und Co. sind vorsichtig geworden Scottsdale, 20. August 2020. Die führenden Halbleiter-Hersteller weltwelt kürzen ihre Ausgaben für neue Speicherchip-Fabriken in diesem Jahr um rund 20 Prozent auf etwa 15,1 Milliarden Dollar (12,7 Milliarden Euro). Das hat das US-amerikanische Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale prognostiziert. Zwar erhole sich der Markt für dRAM-Speicher langsam, die Hersteller sind aber vorsichtig damit geworden, neue milliardenteure Fabriken zu bauen, heißt es im neuen Forschungs-Bulletin aus Arizona.

Die "Ferroelectric Memory Company" (FMC) hat ihren Sitz in Dresden. Foto: FMC

Junge Chipfirma FMC wächst im Dresdner Norden

TU-Ausgründung zielt mit innovativen Speicherzellen auf eine kleine Revolution in der Mikroelektronik Dresden, 24. April 2019. Damit Computeruhren, Smartphones und Chipkarten schneller arbeiten, gleichzeitig aber mit einer Akku-Ladung länger durchhalten, hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Ferroelectric Memory Company“ (FMC) neuartige Speicherzellen für Computerchips entwickelt. Diese vielversprechende Chiptechnologie wollen die TU-Ingenieure nun im Nanocenter an der Maria-Reiche-Straße zur Praxisreife führen. Dafür hat das Team um Geschäftsführer Stefan Müller dort 344 Quadratmeter Entwicklungslabore und -büros angemietet und möchte jetzt weitere Spezialisten anheuern: In diesem Jahr soll die Belegschaft des noch jungen Speicherchipunternehmens um vier auf 17 Mitarbeiter steigen – und das ist wohl erst der Anfang.

Das Team der Dresdner "Ferroelectric Memory Company“ (FMC) mit Schaltplänen ihrer innovativen Speicherchips. Foto: Katharina Grottker für FMC

Kapitalspritze für schnelle Ferroelektrik-Speicher aus Dresden

eCapital und HTGF investieren 4,6 Millionen Euro in TU-Ausgründung FMC Dresden, 5. Juli 2018. Ein Nanoelektronik-Unternehmen aus Dresden geht auf Wachstumskurs: Der Risikokapitalist eCapital aus Münster investiert gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) rund 4,6 Millionen Euro in die „Ferroelectric Memory Company“ (FMC). Die Dresdner Uni-Ausgründung hat einen neuartigen Computerspeicher entwickelt, der in Zukunft Smartphones, autonome Autos und viele andere Technologieprodukte schneller, leistungsstärker und energie-sparsamer machen kann.

Die "Ferroelectric Memory Company" (FMC) hat ihren Sitz in Dresden. Foto: FMC

Ferroelektrik aus Sachsen: 1000 Mal schneller als Flash-Speicher

High-Tech-Gründerfonds steigt in junge Elektronikfirma FMC ein Dresden/Bonn, 26. Oktober 2017. Der deutsche „High-Tech-Gründerfonds“ (HTGF) beteiligt sich mit 600.000 Euro am jungen Nanoelektronik-Unternehmen „Ferroelectric Memory Company“ (FMC) in Dresden. Das hat der HTGF heute in Bonn mitgeteilt. Die FMC-Ingenieure wollen im kommenden Jahr innovative ferroelektrische Computer-Speicher auf den Markt bringen.

Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

Speicher-Markt auf Talfahrt

Analysten: dRAM-Umsätze schrumpfen um ein Fünftel Scottsdale, 15. August 2016. Der Markt für Speicher-Chips wird in diesem Jahr weltweit voraussichtlich um ein Zehntel (11 %) schrumpfen. Das geht aus einer neuen Prognose des Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona (USA) hervor. Besonders gebeutelt werden die Hersteller von flüchtigen Standard-Speichern: Im dRAM-Markt erwarten die Analysten nämlich sogar einen Umsatz-Rückgang um ein Fünftel (19 %).

Micron: Verluste steigen, Umsätze sinken

Boise, 21. Dezember 2012: Die US-Speicherchipfirma Micron macht weiter Verluste: Im vergangenen Quartal stieg das Minus im Jahresvergleich von 187 Millionen auf 275 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen in Boise in Idaho mitteilte. Gleichzeitig sanken die Umsätze von 2,1 auf 1,8 Milliarden Dollar. Wegen der rückläufigen PC-Nachfrage und der schwächelnden Weltkonjunktur sanken insbesonde die Verkäufe von Standardspeicher in dRAM-Technologie. hw

Micron und Intel stellen Speicherwürfel vor

San Francisco, 15.9.2011: Intel und Micron arbeiten an Speicherwürfeln, die vielfach schneller und stromsparender als heutige PC-Speicherriegel sein sollen. Den Prototpyen eines solchen „Hybrid Memory Cube“ aus übereinander gestapelten Speicherzellen hat Cheftechnologe Justin Rattner auf der Intel-Entwicklerkonferenz „IDF 2011“ in San Francisco vor. An ähnlichen Stapel-Chips – allerdings für die Konstruktion superschneller Prozessor-Speicher-Würfel – arbeitet derzeit zum Beispiel auch IBM (Der Oiger berichtete). hw