Alle Artikel mit dem Schlagwort: Memory

Die Nachfrage nach dRAM-Speichern schwankt sehr stark. Diese Vlotilität hat schon manchem Unternehmen das Genick gebrochen. Foto: Heiko Weckbrodt

Prognose: Ausgaben für Speicherchip-Fabriken sinken um 20 %

Samsung, Hynix und Co. sind vorsichtig geworden Scottsdale, 20. August 2020. Die führenden Halbleiter-Hersteller weltwelt kürzen ihre Ausgaben für neue Speicherchip-Fabriken in diesem Jahr um rund 20 Prozent auf etwa 15,1 Milliarden Dollar (12,7 Milliarden Euro). Das hat das US-amerikanische Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale prognostiziert. Zwar erhole sich der Markt für dRAM-Speicher langsam, die Hersteller sind aber vorsichtig damit geworden, neue milliardenteure Fabriken zu bauen, heißt es im neuen Forschungs-Bulletin aus Arizona.

Die "Ferroelectric Memory Company" (FMC) hat ihren Sitz in Dresden. Foto: FMC

Junge Chipfirma FMC wächst im Dresdner Norden

TU-Ausgründung zielt mit innovativen Speicherzellen auf eine kleine Revolution in der Mikroelektronik Dresden, 24. April 2019. Damit Computeruhren, Smartphones und Chipkarten schneller arbeiten, gleichzeitig aber mit einer Akku-Ladung länger durchhalten, hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Ferroelectric Memory Company“ (FMC) neuartige Speicherzellen für Computerchips entwickelt. Diese vielversprechende Chiptechnologie wollen die TU-Ingenieure nun im Nanocenter an der Maria-Reiche-Straße zur Praxisreife führen. Dafür hat das Team um Geschäftsführer Stefan Müller dort 344 Quadratmeter Entwicklungslabore und -büros angemietet und möchte jetzt weitere Spezialisten anheuern: In diesem Jahr soll die Belegschaft des noch jungen Speicherchipunternehmens um vier auf 17 Mitarbeiter steigen – und das ist wohl erst der Anfang.

Das Team der Dresdner "Ferroelectric Memory Company“ (FMC) mit Schaltplänen ihrer innovativen Speicherchips. Foto: Katharina Grottker für FMC

Kapitalspritze für schnelle Ferroelektrik-Speicher aus Dresden

eCapital und HTGF investieren 4,6 Millionen Euro in TU-Ausgründung FMC Dresden, 5. Juli 2018. Ein Nanoelektronik-Unternehmen aus Dresden geht auf Wachstumskurs: Der Risikokapitalist eCapital aus Münster investiert gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) rund 4,6 Millionen Euro in die „Ferroelectric Memory Company“ (FMC). Die Dresdner Uni-Ausgründung hat einen neuartigen Computerspeicher entwickelt, der in Zukunft Smartphones, autonome Autos und viele andere Technologieprodukte schneller, leistungsstärker und energie-sparsamer machen kann.

Die "Ferroelectric Memory Company" (FMC) hat ihren Sitz in Dresden. Foto: FMC

Ferroelektrik aus Sachsen: 1000 Mal schneller als Flash-Speicher

High-Tech-Gründerfonds steigt in junge Elektronikfirma FMC ein Dresden/Bonn, 26. Oktober 2017. Der deutsche „High-Tech-Gründerfonds“ (HTGF) beteiligt sich mit 600.000 Euro am jungen Nanoelektronik-Unternehmen „Ferroelectric Memory Company“ (FMC) in Dresden. Das hat der HTGF heute in Bonn mitgeteilt. Die FMC-Ingenieure wollen im kommenden Jahr innovative ferroelektrische Computer-Speicher auf den Markt bringen.

Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

Speicher-Markt auf Talfahrt

Analysten: dRAM-Umsätze schrumpfen um ein Fünftel Scottsdale, 15. August 2016. Der Markt für Speicher-Chips wird in diesem Jahr weltweit voraussichtlich um ein Zehntel (11 %) schrumpfen. Das geht aus einer neuen Prognose des Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona (USA) hervor. Besonders gebeutelt werden die Hersteller von flüchtigen Standard-Speichern: Im dRAM-Markt erwarten die Analysten nämlich sogar einen Umsatz-Rückgang um ein Fünftel (19 %).

Micron: Verluste steigen, Umsätze sinken

Boise, 21. Dezember 2012: Die US-Speicherchipfirma Micron macht weiter Verluste: Im vergangenen Quartal stieg das Minus im Jahresvergleich von 187 Millionen auf 275 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen in Boise in Idaho mitteilte. Gleichzeitig sanken die Umsätze von 2,1 auf 1,8 Milliarden Dollar. Wegen der rückläufigen PC-Nachfrage und der schwächelnden Weltkonjunktur sanken insbesonde die Verkäufe von Standardspeicher in dRAM-Technologie. hw

Micron und Intel stellen Speicherwürfel vor

San Francisco, 15.9.2011: Intel und Micron arbeiten an Speicherwürfeln, die vielfach schneller und stromsparender als heutige PC-Speicherriegel sein sollen. Den Prototpyen eines solchen “Hybrid Memory Cube” aus übereinander gestapelten Speicherzellen hat Cheftechnologe Justin Rattner auf der Intel-Entwicklerkonferenz “IDF 2011” in San Francisco vor. An ähnlichen Stapel-Chips – allerdings für die Konstruktion superschneller Prozessor-Speicher-Würfel – arbeitet derzeit zum Beispiel auch IBM (Der Oiger berichtete). hw