Alle Artikel mit dem Schlagwort: LED

Christoph Schubert leitet Compled Dresden. Er will auf den Hightech Venture Days 2018 Dresden Risikokapital einsammeln, um seine Cannabis-Tagesleuchten auch in den USA zu vermarkten. Foto: Heiko Weckbrodt

Strahlende Aussichten für Drogenbauern

LED-Tageslicht von Compled Dresden sorgt für 50 Prozent mehr Hasch-Ernte Dresden, 17. Oktober 2018. Das Dresdner Unternehmen „Compled“ hat ein LED-Tageslichtsystem entwickelt, das die Cannabis-Ernte in Haus-Plantagen deutlich steigert. „Unsere Forschungspartner erreichen damit 50 Prozent mehr Ertrag, zum Beispiel die Uni Prag“, teilt Christoph Schubert, einer der Compled-Gründer, mit. Gedacht ist das spezielle Leuchtensystem allerdings nicht für die Heimplantagen von Neustadt-Kiffern, sondern für den medizinischen Einsatz. Bei den „Hightech Venture Days“ in Dresden wollen Schubert und seine Kollegen nun rund 1,5 Millionen Euro Risikokapital einsammeln, um mit ihren Cannabis-Leuchten bald auch den US-Markt aufrollen zu können.

Das rund Arretierstück hält die LED-Leuchtleisten in verschiedenen Positionen. Foto: Holy Trinity

Bisher 100.000 € auf Kickstarter für Dresdner LED-Designer

Holy Trinity will mit Geld vom Internetschwarm handy-gesteuerte Leuchten in Serie bringen Dresden, 7. März 2016. Für ihre neuen App-gesteuerten LED-Leuchten haben Matthias Pinkert und Karsten Reichel aus Dresden bisher zirka 100.000 von geplanten 190.000 Euro auf „Kickstarter“ gesammelt. Ihr „Vara“-System besteht aus LED-Reihen, die mit dem Smartphone gesteuert werden.

Designer, Technologie-Guru und Mitgründer von Holy Trinity: Matthias Pinkert neben einer seiner LED-Leuchten. Foto. Heiko Weckbrodt

Dresdner Licht gegen Winter-Melancholie

„Holy Trinity“ will vom Internetschwarm 190.000 Euro für smartphone-gesteuerte Designer-LED-Lampen einsammeln – „Kickstarter“-Kampagne gestartet Dresden, 16. Februar 2016. Sind Herbst-Depressionen und winterliche Morgen-Melancholien bald nur noch Gespenster der Vergangenheit? Ein intelligentes Lichtkonzept der Dresdner Designerlampen-Schmiede „Holy Trinity“ könnte sie womöglich verjagen: Ihr System „Vara“ ist ein Verbund interaktiver, miteinander kombinierbarer LED-Leuchtleisten, die per WLAN- und Blutooth-Funk mit dem Smartphone gesteuert werden – und gegenüber herkömmlichen Leuchten bis zu 80 % Energie sparen soll. Die „Holy Trinity“-Chefs Matthias Pinkert und Karsten Reichel haben heute eine Kampagne auf der US-amerikanischen Spenderplattform „Kickstarter“ eröffnet, um mindestens 190.000 Euro für eine Serienproduktion vom Internetschwarm einzusammeln.

Die Gamer-Tastatur Shark Zone K20 richtet sich speziell an Spieler und kann in drei verschiedenen Leuchtfarben programmiert werden. Foto: Sharkoon

Shark Zone K20: Robuste Spieler-Tastatur mit eigener Designnote

Rahmenlose Metallplatine sorgt für eine ganz eigene Optik Mit der „Shark Zone K20“ hat der taiwanesische Anbieter Sharkoon eine robuste Spielertastatur in ungewöhnlichem Design ins Rennen geschickt: Damit das schwarze Keyboard in langen Schlachten nicht auf Wanderschaft geht, steckt es auf einer rahmenlosen, recht schweren Metallplatine und ist mit abnehmbaren Anti-Rutsch-Kappen aus Silikon versehen. Ohne den Außenrahmen sieht das Gerät aus, als ob die Tasten wie Pilze auf einer Metallplatte gewachsen wären, dies gibt der K20 aber auch einen gewissen industriellen Touch. Und apropos Einsatz in der Dunkelheit: Hintergrund-LEDs beleuchten die K20 auf Wunsch in drei verschiedenen Tönen (Rot, Blau und Weiß). Einstellbar sind dafür drei Helligkeits-Stufen oder ein Pulsbetrieb, in dem die K20 so tut, als würde wie atmen.

"Dresden Elektronik"- Geschäftsführer Lutz Pietschmann neben LED-Leuchten, die per Computertelefon gesteuert werden. Foto. Heiko Weckbrodt

Lichtkomposition per Tablet

„Dresden Elektronik“ setzt auf Zigbee-Funk für Leuchten-Vernetzung Dresden, 28. August 2015. Um Leuchtinseln und Wohlfühllicht in Gebäuden zu erzeugen, setzten große Leuchtenhersteller wie Osram, Philips und General Electric Lighting auf den Funkstandard „Zigbee“. Dabei werden meist Dutzende LED-Lampen drahtlos miteinander vernetzt, um sie gruppenweise oder einzeln zu steuern und mit Dämmerungssensoren zu koppeln.

Um die LEDs und die Elektronik vor schädlichen Umwelteinflüssen und Erschütterungen zu schützen, verkapseln die Dresdner Ingenieure sie mit klarem Silikon. Foto: Dresden Elektronik

„Dresden Elektronik“ stellt LED-Leuchten für harten Industriealltag vor

Leuchtdioden werden mit Klarsilikon verkapselt Dresden, 12. Mai 2015. Mit LED-Leuchten für den Industrie-Einsatz baut sich das Elektronik-Unternehmen „Dresden Elektronik“ derzeit ein zusätzliches Geschäftsfeld auf. Dabei setzen die Dresdner Ingenieure vor allem auf besonders robuste Beleuchtungs-Lösungen, die in Werkhallen, aber auch Lastern oder Baumaschinen benötigt werden. Dafür verkapseln sie ihre Leuchtdioden-Leisten, die klassische Leuchtstoffröhren in den Betrieben ersetzen sollen, mit klarem Silikon, das die LEDs und die Steuerelektronik vor Feuchtigkeit, aggressiven Reinigungsmitteln und ähnlichen Widrigkeiten des rauen Industrie-Alltags schützen sollen. Zudem sei jeder Leiterplattenabschnitt mit eigenen Stromreglern versehen, dafür sorgen sollen, dass das Licht flackerfrei leuchtet, teilte „Dresden Elektronik“ mit.

Die NIVIL-Forscher wollen mit Studenten in Hörsälen experimenten, die sich mit verschiedenen Farbleuchten bestrahlen - um dann zu ermitteln, ob beispielsweise die Konzentration der Nachwuchsakademiker wächst oder sinkt. Fotos: TU Berlin

Licht soll uns alle glücklicher machen

Berliner und Dresdner Forscher an Studie über unbewusste Lichtwirkungen beteiligt Berlin/Dresden, 14. April 2015. Neue elektronische und organische Leuchten könnten die Welt von morgen vielleicht viel lebenswerter machen – und uns alle auf einer unterbewussten Ebene glücklicher, konzentrierter und gesünder. Diese Hoffnung steckt zumindest hinter einem Forschungsprojekt „Nicht-visuelle Lichtwirkungen“ (NIVIL), das Wissenschaftler und Mediziner der TU Berlin, des Uniklinikums Dresden und weiterer Einrichtungen gestartet haben. Die Projektleitung hat Lichttechnik-Professor Stephan Völker von der TU Berlin übernommen.

Foto: TSMC SSL

Epistar kauft LED-Sparte von TSMC

Taiwanesen wollten unprofitable Tochter loswerden Hsinchu, 10. Januar 2015: Der weltweit größte Chip-Auftragsfertiger „TSMC“ hat seine Leuchtdioden-Sparte „TSMC SSL“ für umgerechnet 21,5 Millionen Euro an das taiwanesische Elektronik-Unternehmen „Epistar“ verkauft. Das teilte die TSMC-Konzernleitung in Hsinchu/ Taiwan mit. „TSMC SSL“ habe zwar innovative LED-Technologien entwickelt, aber wegen des starken Konkurrenzdrucks in diesem Sektor Probleme gehabt, profitabel zu werden, erklärten die Taiwanesen. Epistar übernahm 94 % der Anteile.

Neigt zu Gesprächen mit anderen Haushaltsgeräten: Die "Oron" und andere Designer-LED-Leuchten wurden von ehemaligen Studenten der HTW Dresden entwickelt. Foto: Holy Trinity

Wenn die Lampe dreimal blinkert: „Ich liebe Dich“

Dresdner „Holy Trinity“ feiert mit LED-Designerlampen international Erfolge – und vernetzt sie nun Dresden, 18. Dezember 2014. Lange sah es ja so aus, als ob sich die Hoffnung, die ehrgeizigen Dresdner Licht-Forschungen auch in Jobs und Unternehmen umzumünzen, nicht so recht erfüllen würden. Passend zum bevorstehenden „Lichtjahr 2015“ in der Landeshauptstadt stellen sich nun aber doch die ersten wirtschaftlichen Erfolge ein, wenn auch noch in kleinem Maßstab. Die einst aus einem Studienprojekt an der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) Dresden hervorgegangene Firma „Dreipuls“ zum Beispiel verkauft ihre Designer-LED-Leuchten inzwischen an Kunden weltweit „Die Nachfrage zieht an“, sagt Unternehmens-Chef Matthias Pinkert. „Wir liefern unsere Leuchten zum Beispiel nach Frankreich, Japan und Mexiko.“

Der 27-Zoller "GW2765HT" ist auch höhenverstellbar. Foto: Benq

27-Zoller „GW2765HT“ von BenQ im Test: Guter Universalmonitor für Spiele und Büroarbeit

Blaulicht-Modi und LED-Licht sollen Augen schonen Mit dem „GW2765HT“ schickt das taiwanesische Elektronik-Unternehmen „BenQ“ einen 27-Zoll-Monitor ins Rennen um die Käufergunst, der als Universal-Gerät für Spieler wie anspruchsvolle Büroarbeiter konzipiert ist. Zudem haben die Taiwanesen auf Technologien gesetzt, die die Augen in langen Arbeits- und Spielestunden schonen sollen: Als Hintergrundbeleuchtung verwendet der Monitor flimmerfreies LED-Licht. Zudem kann der Nutzer verschiedene Modi fürs Lesen, Surfen oder Schreiben aktivieren, in denen der – von vielen als unangenehm empfundene – Blau-Anteil im Monitorbild teils um bis zu 70 Prozent heruntergeregelt wird („Low Blue Light“). Das Bild wirkt dann etwas düster, soll aber die Augen beim längeren Lesen entspannen und wie die Lektüre einer Zeitung wirken.

Blick in die elektronik-Fertigung bei ECD. Foto: Heiko Weckbrodt

Kluges Licht statt Pillen hält Senioren bei Laune

Dresdner Elektronik-Firma ECD bereitet LED-Projekt in neuem Technikum vor Dresden, 20. September 2014: Mit Lichttricks aus dem Computer wollen Dresdner Elektroniker in Altenheimen dafür sorgen, dass müde Senioren tagsüber mehr auf die Reihe kriegen und aufgeregte Rentner weniger Beruhigungs-Pillen schlucken müssen. Um dafür benötigten biometrischen LED-Systeme zu entwickeln, schmiedet das Technologie-Unternehmen „Electronic Components Dresden“ (ECD) derzeit ein Konsortium gemeinsam mit TU-Forschern und weiteren Partnern. Gefertigt werden sollen die photonischen Muntermacher unter anderem in einem neuen, rund 1,2 Millionen Euro teuren Reinraum-Technikum, das die ECD morgen im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee offiziell einweiht.

„ClubLight 2 Go“: Mini-Diskokugel zum Mitnehmen

LED-Effektlampe bereichert jede Party – und wird in Standard-Fassung geschraubt Droht die Geburtstags-Party vollkommen zu versacken und die Mädels wollen nicht so richtig auf die Tische? Abhilfe verspricht das die Mini-Diskokugel „ClubLight 2 Go“ von der Kölner „BananaFactory“. Die Kugel ist nicht größer als eine gemeine Glühbirne, ist mit LEDs und Motor ausgestattet und passt in jede E27-Standardfassung. Einmal reingedreht und angeschaltet, verwandelt sie jedes Zimmer mit tanzenden bunten Lichtern in eine 80er-Jahr-Disko.

iPhone kommandiert das Heim

„Dresden Elektronik“ arbeitet an vernetzten Wohnungen und ePapier-Haltestellen Dresden, 18. November 2013: Um sich unabhängiger von den Schwankungen der Elektronikbranche zu machen, baut der Reicker Auftragsfertiger „Dresden Elektronik“ sein Portefeuille eigener Produkte derzeit aus. Darunter sind einige echte Innovationen: Fahrplan-Aushänge aus elektronischem Papier zum Beispiel und Technologien für das per Computertelefon steuerbare vernetzte Heim von morgen. Perspektivisch sieht Geschäftsführer Lutz Pietschmann damit erhebliches Wachstumspotenzial für das Unternehmen – das sich im Gewerbegebiet Dresden-Reick bereits Flächen für einen Erweiterungsbau reserviert hat.