Alle Artikel mit dem Schlagwort: Jobs

Dresdner Ingenieure wollen mit Optik-Solarzelle Photovoltaik-Markt umkrempeln

200 Millionen Dollar teure Fabrik und 500 Jobs angekündigt Dresden/Gilbert, 30. Januar 2013: Ingenieure und Photoniker aus Dresden und den USA haben laut eigenen Angaben eine revolutionäre Solarzelle entwickelt, deren hohe Effizienz und geringe Kosten der chinesischen Photovoltaik-Industrie das Fürchten lehren sollen. Die Unternehmen „Apollon“ und „Solar Banker“ wollen für 200 Millionen Dollar (147 Millionen Euro) eine Fabrik einrichten, in der bis zu 500 Mitarbeiter diese neuartigen Sonnenstromsammler bauen. Der Standort steht noch nicht fest, zur Debatte stehen Dresden und Sachsen-Anhalt, aber auch eine Ansiedlung in den USA.

Mehr staatliche Hilfe für Organik-Technologiekern Dresden gefordert

Verband: Standort droht sonst Spitzenposition an Asien zu verlieren Dresden, 22. November 2012. Um eine politische – und letztlich finanzielle – Unterstützung des noch jungen Technologiekerns „Organische Elektronik“ in Dresden hat Dominik Gronarz geworben, der Chef des Verbandes „Organic Electronics Saxony“ (OES). Der Standort Dresden könne durchaus seine Technologieführerschaft in diesem Segment in den nächsten Jahren verlieren, wenn sich EU, Bund und Land nicht stärker engagieren, warnte er. „Die Konkurrenz in Fernost schläft nicht“, sagte Gronarz. „Dort werden teils erhebliche Summen in die organischen Technologien gesteckt.“ Nötig seien daher auch in Dresden Beihilfen und private Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe.

Umsatzminus und Verluste: AMD wirft 15 Prozent seiner Leute raus

Sunnvale, 19. Oktober 2012: Der US-amerikanische Prozessor-Designer „AMD“ ist wegen des schwächelnden PC-Markts im dritten Quartal 2012 ins Minus gerutscht und wird daher bis zum Jahresende 15 Prozent seiner Belegschaft vor die Tür setzen, um seine Kosten zu senken. Das hat Konzernchef Rory Read im AMD-Haupsitz in Sunnyvale mitgeteilt.

Dresdner Chipschmiede ZMDi nun schuldenfrei

Dresden, 18. September 2012: Das Dresdner Halbleiter-Unternehmen ZMDi, das einst aus dem zentralen DDR-Chipforschungszentrum ZMD hervorging und nach der Wende starke Verluste schrieb, ist nun schuldenfrei. Das teilte ZMDi-Chef Thilo von Selchow mit. Im zweiten Halbjahr 2012 rechnet von Selchow mit einem schwierigen Marktumfeld und geringem Umsatzwachstum – er schwört das Unternehmen nun auf eine Konsolidierung ein. Investitionen und Personalausbau werde man allerdings fortführen.

Solarwatt Dresden (vorerst) gerettet: Gläubiger verzichten auf Großteil ihres Geldes

BMW-Milliardär Quandt wird Hauptaktionär Dresden, 11. September 2012: Die Gläubiger der angeschlagenen Solarwatt AG Dresden haben heute den Sanierungsplan des Unternehmens geschlossen abgesegnet und damit einen Neustart ermöglicht. Das teilte Solarwatt im Anschluss an die heutige Gläubiger-Versammlung mit. Im Kern werden die Lieferanten, Anleihe-Zeichner und andere unbesicherte Gläubiger (dazu gehören zum Beispiel nicht die Banken) auf 84 Prozent ihrer offenen Forderungen verzichten, im Gegenzug gibt BMW-Milliardär Stefan Quandt eine millionenschwere Kapitalspritze und wird Haupteigentümer des Unternehmens. Wenn bis Anfang Oktober kein Widerspruch gegen diesen Plan eingeht, wird das Insolvenzverfahren beendet und Solarwatt nimmt mit 337 der einst 473 Stammmitarbeiter den normalen Geschäftsbetrieb wieder auf.

“imreg”-Studie: An jedem Chipindustrie-Job in Sachsen hängen 1,8 Arbeitsplätze im Umfeld

Dresden, 22.8.2012: Die Mikroelektronik ist eine Multiplikator-Industrie in Sachsen: Auf jeden Beschäftigten in der Halbleiterindustrie kommen statistisch gesehen 1,8 Arbeitsplätze in der Region, die bei Dienstleistern, Zulieferern und Kunden von den Chipfabriken leben. Und an jedem Euro, den die Mikroelektronikbranche im Freistaat verdient, hängen zwei weitere Euro Umsatz bei Partnern. Das geht aus einer Studie „Datenerhebung für die Mikroelektronik- und IKT-Branche in Sachsen“ hervor, die das Dresdner „Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung“ (imreg) kürzlich im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums erstellt hat.

Energieversorger wollen Robotron-Datenbanken – Dresdner Softwareschmiede baut aus

Neun Millionen Euro Investitionen und 200 neue Jobs geplant Dresden, 13. August 2012: Die Dresdner Robotroner bauen wegen der Auftragsfülle aus der Energiewirtschaft aus: Die „Robotron Datenbank-Software GmbH“ (RDS), Nachfolger des DDR-Computerkombinats, zieht bis Ende 2013 für acht bis neun Millionen Euro einen neuen Gebäudekomplex hoch und richtet dort 200 Hightech-Arbeitsplätze ein. Das kündigte RDS-Chef Rolf Heinemann an. Möglich wurde dies, weil Bund, Land und Stadt nun das durch die Wismut AG verseuchte alte uranabrik-Gelände in Dresden-Gittersee erfolgreich saniert haben.

Software-Radios und neue Navis gefragt: Technisat vergrößert Dresder Entwicklungsschmiede

50 neue Jobs für Informatiker, auch bauliche Erweiterung steht zur Debatte Dresden, 20.7.2012: Das Elektronikunternehmen „Technisat“ baut sein Dresdner Entwicklungszentrum wegen der Auftragsflut aus dem Automobilsektor aus. „Derzeit stellen wir pro Monat acht bis zehn neue Informatiker ein“, berichtet der Dresdner Geschäftsführer Jürgen Beuthner. Bis 2013 wolle er das Personal von derzeit 355 auf dann über 400 Mitarbeiter ausbauen. Auch prüfe die Unternehmensleitung, das Zentrum in Dresden-Merbitz demnächst auch baulich erneut zu erweitern.

Luftfahrtfirma AOA baut in Dresden für 19 Millionen € aus

Dresden/Gauting, 10.5.2012: Der Airbus-Zulieferer AOA Apparatebau investiert rund 19 Millionen Euro in Dresden, um seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten dort auszubauen. Neben dem Flughafen errichtet das auf Wasser-, Klima-, Sensor- und Kraftstoffsysteme spezialisierte Luftfahrtunternehmen bis zum Frühjahr 2013 zwei neue Gebäude mit zusätzlichen Montage-, Büro- und Forschungskapazitäten.

Hightech-Industrie in Dresden optimistisch – Personalnachfrage steigt

Dresden, 25.4.2012: In der Dresdner Hightech-Industrie ist vorerst kein Ende des Wachstumskurses in Sicht. Das zeigt sich unter anderem in der steigenden Auslastung in den hiesigen Niederlassungen von „Euro Engineering“ (EE) und der DIS AG, die sich auf hochqualifizierte Zeitarbeiter für Chipfabriken, Spezialausrüster und Forschungsinstitute spezialisiert haben.

Dresdner Azzurro-Halbleiterfabrik startet im Sommer 2012 Produktion von GaN-Wafern

Belegschaft soll sich bis 2015 auf 200 Mitarbeiter verfünffachen Dresden, 26.3.2012: Das Halbleiterunternehmen „Azzurro Semiconductors AG“ will im Sommer 2012 seine Dresdner Fabrik für Gallium-Nitrid-Chipscheiben (Wafer) offiziell in Betrieb nehmen und die Belegschaft dort mittelfristig verfünffachen. Das kündigte Azzurro-Vizepräsident Alexander Lösing heute in der sächsischen Landeshauptstadt an.

Anrufdienstleister CCC plant 400 Jobs in Dresden

Dresden, 14.3.2012. Der österreichische Anrufdienstleister “Competence Call Center” (CCC) hat in Dresden eine neue Niederlassung gegründet und 200 Mitarbeiter eingestellt – weitere 200 neue Jobs sollen in den nächsten Monaten folgen. Das teilte CCC-Manager Robert Willenberg mit. Von der neuen Filale in der Dresdner Spitzenmanufaktur an der Breitscheidstraße aus wird unter anderem die telefonische Endkunden-Betreuung für den südkoreanischen Elektronik-Konzern Samsung erledigt.