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Dresdner Elektronikhändler Cyberport wächst auf über eine halbe Milliarde Umsatz

Cyberport-Store im Dresdner Elbepark. Foto: Cyberport

Cyberport-Store im Dresdner Elbepark. Foto: Cyberport

48 Prozent Umsatzplus und 100 neue Jobs

Dresden, 27. März 2013: Der Dresdner Internet-Elektronikhändler „Cyberport“ hat erstmals über eine halbe Milliarde Euro umgesetzt: Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 48 Prozent auf 538,3 Millionen Euro, wie aus einer Unternehmensmitteilung hervorgeht. Im Zuge des Wachstums entstanden auch neue Jobs: Cyberport beschäftigt nun 380 feste Mitarbeiter – etwa 100 mehr als im Vorjahr – und 45 Azubis.

Fünf weitere Cyberport-Stores geplant

Schon in der Vergangenheit hatte der Tablet- und Smartphone-Boom die Geschäfte des Online-Händlers beflügelt. Dieser Trend habe sich fortgesetzt, vor allem der Markt für Tablettcomputer wachse ständig, aber auch Notebooks seien weiter sehr gefragt, betonte Cyberport-Sprecherin Rica Stach. Zum Anderen hat Cyberport inzwischen ein Netz von Präsenzläden in Dresden, Berlin, Bochum, Dortmund, Hamburg, Wien und weiteren Städten eingerichtet, die ähnlich wie die „Apple Stores“ das Einkaufserlebnis in den Vordergrund stellen und recht gut ankommen (Der Oiger berichtete). Dieses Direktgeschäft habe sich – neben den Verkäufen an Geschäftskunden – besonders gut entwickelt, sagte Stach. Daher wolle Cyberport in diesem Jahr weitere Stores eröffnen, so in Berlin-Charlottenburg, Essen, Köln, München und Stuttgart.

Angefangen hatte Cyberport 1999 als kleiner Apple-Laden in Dresden. Vor allem seit dem Einstieg der Burda-Gruppe wächst das Unternehmen rasant. Einige Branchenbeobachter vermuten, dass Cyberport mit  seinem Konzept und seinem Expansionskurs in absehbarer Zeit in die erste Liga der Online-Händler aufsteigt und bald zu den ganz Großen der Branche gehören könnte.

Neuer 3-Stunden-Lieferdienst für ganz Eilige

Derweil hat das Unternehmen auch seine Dienstleistungen ausgebaut. Für besonders ungeduldige Kunden bietet der Elektronikhändler nun zum Beispiel auch einen „Eilt“-Lieferservice an. In den Ballungsräumen von Berlin, Bochum, Dortmund, Dresden, Hamburg und Leipzig sollen Computer, Drucker und andere Artikel bis zu 19 Kilogramm mit dieser Option binnen drei Stunden geliefert werden, kündigte Cyberport an. Heiko Weckbrodt

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