Alle Artikel mit dem Schlagwort: Biotechnologie

Das Bioinnovationszentrum BioZ in Dresden-Johannstadt in überfüllt. Fotos (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

„Biosaxony“ fordert von Sachsen neue Biotech-Offensive

Verband warnt: Wachstum schwächt sich ab Dresden, 8. April 2014: Die Biotechnologie-Industrie in Sachsen wächst langsamer als früher. Der Branchenverband „Biosaxony“ fordert daher vom Freistaat neue Wachstumsimpulse. Die Biotech-Zentren in Dresden und Leipzig müssten ausgebaut, ein spezieller Fördertopf für Biotech-Firmen eingerichtet und ein Zuschussprogramm für klinische Studien aufgelegt werden, schlägt der „Biosaxony“-Vorsitzende Roland Göhde vor.

Biosaxony-Award. Foto: Heiko Weckbrodt

Biosaxony-Preis für Kai Simons

Sächsicher Verband ehrt Finnen als Biotechnologie-Pionier Dresden, 8. April 2014: Der sächsische Biotechnologie-Verband „Biosaxony“ zeichnet heute Abend den Biotechnologie-Pionier und Planck-Forscher Professor Kai Simons mit dem „Biosaxony Award 2014“ aus. Der Verband würdigte damit einerseits die wissenschaftlichen Leistungen des 75-jährigen Finnen, vor allem aber auch dessen Engagement für den Aufbau des Biotech-Standortes Sachsen.

Im Biorype-Labor in den ehemaligen Werkstätten Hellerau gilt das Reinraum-Regime. Foto: Heiko Weckbrodt

Möbel-Zwinge Hellerau wird zur Biotechschmiede

Tech-Firmen im alten Riemerschmid-Bau im Dresdner Norden sorgen für über 400 Jobs Dresden, 8. April 2014: Wer glaubt, Wirtschaftsförderung müsse immer vom Staat ausgehen, wird im Dresdner Norden eines Besseren belehrt: In der „Zwinge“, der ehemaligen Möbelmanufaktur der Deutschen Werkstätten Hellerau, ist in den vergangenen 14 Jahren in privater Regie ein Technologiepark entstanden. Wo einst Säge, Hobel und Drucklufthammer regierten, haben sich inzwischen zirka 50 Unternehmen mit insgesamt über 400 Mitarbeitern angesiedelt, darunter kleine Biotech- und Solarfirmen ebenso wie lokale Niederlassungen großer Elektronik-Konzerne. Während der Dresdner Industrienacht am 24. Juni 2014 können die Dresdner einiger dieser Labore und Entwicklungsstudios besuchen.

Computer-Simulationen gewinnen in der Materialforschung an Bedeutung - hier der visualisierte Durchgang einer DNA-Sequenz durch eine Graphenschicht zur Bestimmung der Basenabfolge, Abb.: TUD

Sachsen und Südkorea kooperieren in Medizintechnik

Dresden/Wonju, 28. März 2014: Sachsen und Südkorea wollen künftig in der Biotechnologie kooperieren. Das sieht eine Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“) vor, die der sächsische Biotech-Verband „Biosaxony“ und die „Wonju Medical Industry Techno Valley Foundation“ (WMIT) heute beim Besuch der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye in Dresden unterschrieben wurde.

Biosax-Kommission: Sachsen sollte weitere 180 Mio € in Biotech stecken

  Dresden, 29. Oktober 2012: Damit der Aufbau einer eigenen sächsischen Biotechnologie seit dem Jahr 2000 letztlich nicht im Sande verläuft, sondern zu wirtschaftlichen Erfolgen führt, rät die Zukunftskommission “biosax2030“ dem Freistaat, in den kommenden zehn Jahre weitere 180 Millionen Euro in diese Branche zu stecken. Insgesamt seien sogar 300 Millionen Euro Investitionen notwendig, ein Teil dieser Summe müsse jedoch aus der Industrie kommen.

Dresdner Biotech-Firma „UroTiss“ züchtet Transplantate aus Schleimhaut

Dresden, 18.1.2011: Eine Entwicklung der Dresdner UroTiss GmbH könnte schon bald Tausenden Patienten mit Verengungen der Harnröhre Schmerzen und Komplikationen nach Operationen ersparen. Das in Reinraumlaboren aus patienteneigenem Gewebe gezüchtete Zelltransplantat „MukoCell“ ist das weltweit erste Produkt der Biotechnologie „Tissue Engineering“ mit Marktzulassung für den Einsatz in der Urologie.