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Blick ins neue Quantenkommunikations-Labor des Fraunhofer-Institutsteils EAS in Dresden. Solche und andere Zukunftsprojekte verschlingen Geld - auch aus dem Haushalt des Freistaats Sachsen. Foto: BLEND3 Frank Grätz für das Fraunhofer IIS -EAS

„Sachsen will weiter in Zukunft investieren“

Sächsischer MP Kretschmer verteidigt Steuererhöhung Dresden, 3. Juli 2022. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die umstrittene geplante Grunderwerbssteuer-Erhöhung in Sachsen erneut verteidigt. „Sachsen will weiter in die Zukunft investieren“, sagte er zur Einweihungsfeier für den Fraunhofer-EAS-Institutsneubau in Dresden. „Sonst fallen wir im internationalen Wettbewerb zurück.“ Und alle Erfahrung im Freistaat nach der Wende habe gezeigt, dass es sinnvoll sei, wenn der Staat in Vorleistung gehe und in Forschung, Ausbildung sowie Innovationen investiere: Diese Politik zahle sich in wirtschaftlichen Erfolgen und Arbeitsplätzen auf lange Sicht aus. „Wir sind längst noch nicht satt“, betonte Kretschmer kämpferisch. „Wir sind hungrig.“

Das versprochene 100-Milliarden-Euro-Programm von Kanzler Olaf Scholz wird nicht reichen, um die selbst definierten neuen Verteidigungsziele zu erreichen, warnt das Ifo-Institut. Zudem steht die Frage, ob ein massiver Ankauf von Panzern und Jets die richtige Antwort ist. Foto: Marco Dorow für die Bundeswehr

Ifo: Bundeswehr braucht 25 Milliarden Euro mehr pro Jahr

Andernfalls könne die Bundesrepublik ihre neu definierten Verteidigungsziele nicht erfüllen München, 19. April 2022. Wenn Deutschland seine Verteidigungskraft stärken und die Nato-Vorgabe erfüllen will, zwei Prozent seiner Wirtschaftskraft ins Militär zu investieren, müsste die Bundeswehr dauerhaft 25 Milliarden Euro mehr pro Jahr bekommen. Das hat das Ifo-Institut in München errechnet.

Stefan Kooths. Foto: IfW Kiel

IfW-Ökonom: Neue Regierung kann nicht mehr aus dem Vollen schöpfen

Verteilungskonflikte gewinnen wegen schrumpfender finanzieller Spielräume des Bundes an Schärfe Kiel, 27. September 2021. Ob nun Ampel, Jamaika oder Groko: Welche Regierung sich nach der Bundestagswahl auch immer bilden mag – sie wird weit geringere finanzielle Spielräume für teure Rettungsschirme und eigene Lieblingsprogramme haben als die vorherige. Das geht aus einer Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel hervor. „Das Wahlergebnis lässt Raum für einen marktwirtschaftlichen Aufbruch, zumal sich jede Regierung angesichts schwindender Wachstumskräfte unnötig teuren Interventionismus immer weniger leisten kann“, betont IfW-Konjunkturchef Prof. Stefan Kooths die Chancen und Risiken des nächsten Kabinetts.

Deutsche geben im Schnitt 1477 Euro für Computer & Co. aus

Bundesbürger liegen über EU-Durchschnitt Berlin, 2. Januar 2013: Statistisch gesehen, gibt jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich 1477 Euro für Computer, Telefone und andere informationstechnologische Produkte aus. Damit liegen die Bundesbürger deutlich über dem EU-Schnitt von 1197 Euro. Das hat eine Erhebung des „European Information Technology Observatory“ (EITO) ergeben, einer Tochter des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ in Berlin.

Forschungsausgaben in Chipindustrie auf Rekordniveau

Scottsdale/Dresden, 5. September 2012: Die weltweiten Ausgaben der Halbleiterindustrie für Forschung und Entwicklung (F/E) werden in diesem Jahr voraussichtlich ein Rekordniveau von 53,4 Milliarden Dollar (42,4 Milliarden Euro) erreichen. Das hat das US-amerikanische Marktanalyse-Unternehmen „IC Insight“ in Scottsdale/Arizona errechnet. Relativ zum Umsatz kommen die F/E-Ausgaben damit einen Anteil von 16,2 Prozent – dies liegt weit über dem Niveau der Gesamtwirtschaft und auch deutlich über den sieben bis acht Prozent Umsatzanteil, der noch in den 1970er und 80ern in der Chipbranche üblich waren.