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258 Milliarden Euro für Bildung und Wissenschaft ausgegeben

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Wiesbaden, 22. September 2015. Staat und Wirtschaft haben im Jahr 2013 rund 258 Milliarden Euro für Bildung und Wissenschaft ausgegeben, also 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das hat das statistische Bundesamt in Wiesbaden errechnet und heute mitgeteilt. Damit investierte Deutschland rund 9,2 Prozent in diesen Sektor.

Vor allem Sonderprogramme wie der Kita-Ausbau, der Hochschulpakt und die Exzellenzinitiative hatten die Zuwächse begünstigt, schätzten die Bundesstatistiker ein. Der größte Teil der Bildungs- und Wissenschafts-Investitionen floss in die Erstausbildung in Krippen, Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Hauptfinanziers waren öffentliche Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden, die 2/3 der Bildungs- und Wissenschaftsausgaben bestritten.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.