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Jungunternehmen können ihre Leute besser am Erfolg beteiligen

Die Lohnlücke zwischen Ost und West liegt in Deutschland bei etwa 15 %. Themenfoto: Heiko Weckbrodt
 Themenfoto: Heiko Weckbrodt

Bitkom: Zukunftsfinanzierungsgesetz eröffnet neue Chancen für Mitarbeiterbeteiligung

Berlin, 17. November 2023. Nach langem Ringen wird heute das Zukunftsfinanzierungsgesetz im Bundestag verabschiedet. Die Mitarbeiterbeteiligung in jungen Unternehmen Startups verbessert sich dadurch entscheidend, schätzt der deutsche Digitalverband „Bitkom“ in Berlin ein.

Beteiligung wird immer wichtiger für den unternehmerischen Erfolg

„Das Zukunftsfinanzierungsgesetz macht den Weg frei für eine deutlich verbesserte Mitarbeiterbeteiligung in Startups“, betonte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. Diese Beteiligung der Belegschaft am unternehmerischen Erfolg werde „zunehmend wichtig für den Erfolg eines Startup-Öko-Systems“, erklärte der Präsident. „Gerade für junge und kleinere Unternehmen, die hohe Fixgehälter häufig nicht stemmen können, ist es von entscheidender Bedeutung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am finanziellen Erfolg des Startups zu beteiligen, um im internationalen Wettbewerb um die besten Talente gute Leute zu gewinnen und zu halten.“

Durch die Regelung, dass Steuern auf Unternehmensanteile erst bei realisierten Gewinnen fällig werden, beseitige ein großes Hemmnis für die Attraktivität der deutschen Mitarbeiterbeteiligung im internationalen Vergleich, hieß es vom Bitkom. Zudem würden auch sogenannte vinkulierte Anteile im Gesetz erwähnt, was mehr Rechtssicherheit für diese häufig genutzte Variante schafft. Drittens profitieren auch größere und ältere Startups von den Neuregelungen, was ihr Wachstum hin zu internationalen Champions stärkt.

Umfrage zeigt Bedarf

Laut einer Bitkom-Umfrage aus diesem Jahr halten 73 Prozent der Startups eine höhere Attraktivität von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen für wichtig. Aktuell beteiligen sich 38 Prozent der Beschäftigten an ihren Unternehmen, während weitere 48 Prozent dies in der Zukunft in Betracht ziehen.

Quelle: Bitkom

Autor: KI Oiger-News

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger