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Hetzes Facebook-Allegorie „Schwärmer“ für Sci-Fi-Preis 2019 nominiert

Willi Hetze. Foto: Salomo Publishing
Willi Hetze. Foto: Salomo Publishing

Dresden, 16. Juli 2019. Der dystopische Roman „Die Schwärmer“ des Dresdner Autors Willi Hetze ist für den Deutschen Science-Fiction-Preis (DSFP) in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“ nominiert. Darauf haben Hetzes Verlegerin Katharina Salomo und der „Science Fiction Club Deutschland“ aufmerksam gemacht.

Über „Die Schwärmer“

„Die Schwärmer“ ist eine Science-Fiction-Allegorie auf Facebook und andere mehr oder minder „soziale“ Netzwerke.

Darin skizziert der Soziologe und Schriftsteller Willi Hetze eine gespaltene Gesellschaft, in der die Stadtbewohner sich mit sogenannten Funknerven telepathisch zu einem Kollektiv zusammengeschlossen haben. Immer öfter ereignen sich dann jedoch Störungen in diesem „Schwarm“, der eine finstere Eigendynamik entwickelt.

Grafik: Dresdner Buchverlag / Jörg Hausmann
Vernetzt per Funkimplantat: ein Schwärmer. Grafik: Dresdner Buchverlag / Jörg Hausmann

Und mitten in diesen Schwarm stolpert der junge Postpote Teo aus der Provinz. Der wollte in der großen Stadt eigentlich nur nachfragen, warum draußen auf dem Lande plötzlich keine Post mehr ausgeliefert wird…

Über den Deutschen Science-Fiction-Preis

Der Deutsche Science-Fiction-Preis 2019 wird auf der „Penta-Con“ (1. bis 3. November 2019), im Dresdner Palitzschhof verliehen. Dotiert ist diese Auszeichnung des „Science Fiction Clubs Deutschland“ mit 1000 Euro je Kategorie.

Zum Weiterlesen:

Rezension von „Die Schwärmer“: Filterblasen lassen unsere Herzen erkalten

Katze toppt die Schwarmintelligenz: Die Kurzgeschichte „Die wundersamen Katzenwege“

Hirnimplantate bei Philip K. Dick“: „Total Recall“

Autor: hw

Quellen: Salomo Publishing, Science Fiction Clubs Deutschland und Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger