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Fürstliche Audienz für Dresdner Computerfirma „Cloud & Heat“

Prinz Albert von Monaco (Mitte) unterhielt sich in seinem Palast mit Nicolas Röhrs (links) und Stefan Reckling (r.) von "Cloud & Heat" Dresden. Foto: Cloud & Heat
Prinz Albert von Monaco (Mitte) unterhielt sich in seinem Palast mit Nicolas Röhrs (links) und Stefan Reckling (r.) von „Cloud & Heat“ Dresden. Foto: Palastfotograf von Prinz Albert von Monaco

Prinz von Monaco informierte sich über umweltorientierte Rechenzentren

Monaco/Dresden, 7. Juni 2019. Seit Jahren beschäftigen sich die Ingenieure von „Cloud & Heat“ damit, die Abwärme von Rechenzentren sinnvoll zu verwerten. Nun hatten ihre Chefs die Gelegenheit, die erdachten Technologien dem Prinzen Albert von Monaco in dessem Palast vorzustellen. Darauf hat das sächsische Computerunternehmen nun verwiesen.

Öko-Prinz empfing Dresdner in seinem Palast

Bei dem Gespräch unterhielten sich „Cloud & Heat“-Chef Nicolas Röhrs und Verkaufs-Chef Stefan Reckling mit dem Prinzen über nachhaltige Rechenzentren, wie die beiden hinterher berichteten. Albert von Monaco gilt als sehr interessiert an ökologischen Fragen, manche bezeichnen ihn sogar als Umweltaktivisten.

Rechenzentren-Container von „Cloud & Heat“ beheizen Bürokomplexe

„Cloud & Heat“ entstand aus Forschungsprojekten der TU Dresden heraus. Das Grundkonzept: Statt die unerwünschte Abwärme von Rechenzentren aufwendig wegzukühlen und in die Umwelt zu blasen, beheizen sie mit dem heißen Wasser zum Beispiel Büros. Inzwischen bieten sie auch mobile Rechenzentren in Containern an, die sich rasch weltweit umsetzen lassen und die gleich die standardisierten Anschlüsse für Hausheizungen mitbringen. Die Container lassen die Dresdner bei einer tschechischen Tochter des taiwanesischen Auftragsfertigers Foxconn fertigen, die Gehäusetechnik beim Robotron-Nachfolger „Coool Case“ Dresden.

Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger