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Sachsens Quantentech-Szene trifft sich in Dresden

Mit diesem Tiefkühl-Aufbau testen die Fraunhofer-Ingenieure in Dresden die Verbindungen ("Interposer") zwischen den quantenmechanischen und klassischen Chips für den Quantencomputer. Foto: Fraunhofer-IPMS
Mit diesem Tiefkühl-Aufbau testen die Fraunhofer-Ingenieure in Dresden die Verbindungen („Interposer“) zwischen den quantenmechanischen und klassischen Chips für den Quantencomputer. Foto: Fraunhofer-IPMS

Winterkolloquium als Leistungsschau: von Quantenchips, -computer und -sensoren

Dresden, 10. Dezember 2025. Quantentechnologien spielen eine wachsende Rolle in Sachsens Forschungslandschaft – und teils auch bereits in der Industrie: Chipfabriken wie die von Globalfoundries und Infineon produzieren Teilkomponenten für Quantencomputer, Unternehmen wie SaxonQ stellen mobile Quantenrechner her. Zudem rücken Quantensensoren, -materialien und -kommunikation immer mehr in den Fokus von wissenschaftlichen Instituten, Industrie und Militär. Mitte Dezember wollen Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter nun in Dresden ein neues Netzwerk „SAX-QT – Quantum Saxony“ gründen, das diese Akteure und Projekte im Freistaat bündelt.

Zum Auftakt ist ein als eine Art erste Leistungsschau ein „Winterquantenkolloquium“ am 17. Dezember 2025 im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) geplant. Auf der Agenda stehen Schlüsselreferate über Quantentech in der sächsischen Mikroelektronik, die Leipziger Hersteller von Quantencomputern und über die faszinierenden und teils recht exotischen Fähigkeiten von topologischen Materialien, die durch quantenmechanische Effekte entstehen. Dazu gibt es Präsentationen der supraleitenden Schwebe-Eisenbahn im IFW, der Quanten-Katze Q, die in den „Technischen Sammlungen Dresden“ eine surreale Wohnung bezogen hat, eine Augmented-Reality-App zur Quantenoptik, Quanten-Experimente im Schülerlabor und dergleichen mehr.

-> Mehr Infos gibt es hier im Netz

Autor: hw

Quellen: IFW DD, Sax-QT, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger