Fraunhofer Chemnitz eröffnet Innovationsbüro in Regensburg

Enas Mikrotechnologen wollen stärker mit Wirtschaftsregion Oberbayern kooperieren
Chemnitz/Regensburg, 29. November 2024. Um enger mit der Wirtschaftsregion Oberbayern zu kooperieren, hat das Chemnitzer „Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme“ (ENAS) ein Innovationsbüro in Regensburg eröffnet. Vom Gründerzentrum „TechBase“ aus wollen die Sachsen ihre Forschungsleistungen verstärkt im Süden Deutschland anbieten. Das geht aus einer Enas-Mitteilung hervor.

Enas-Chef sieht Parallelen zwischen Regensburg und Chemnitz
„Der Großraum Regensburg ist hochdynamisch und wachstumsstark“, betonte Enas-Chef Prof. Harald Kuhn, der vor seiner Chemnitzer Zeit unter anderem bei Infineon Regensburg tätig gewesen war. „Eine lebendige Start-up-Szene, renommierte High-Tech-Firmen, zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen sowie erstklassige Forschungseinrichtungen und Hochschulen bilden hier ein einzigartiges und impulsgebendes Ökosystem – vergleichbar mit dem in Chemnitz. Diese hohe Innovationskraft und der Fokus auf Halbleiter-, Sensor- und Biotechnologien sowie IT und Künstliche Intelligenz, die auf leistungsfähige Mikro- und Nanotechnologien angewiesen sind, machen diese Region im Süden Deutschlands für uns zum idealen Ausgangspunkt, um neue Ideen zu entwickeln und technologischen Fortschritt in zukunftsweisenden Feldern aktiv mitzugestalten.“
Chemnitzer Fraunhofer-Institut auf Mikro- und Mikrotechnologie spezialisiert
Das Enas hat seinen Hauptsitz in Chemnitz und ist vor allem auf Mikroelektronik und Mikrotechnologie spezialisiert. Von daher bietet sich in Bayern die Kooperation vor allem mit Kuhns früherem Arbeitgeber Infineon an, der wiederum in Dresden drei Chipfabriken hat und derzeit ein viertes Fab-Modul dort baut. Nach dem Standort Paderborn ist Regensburg nun eine weitere Außenstelle des Insituts. Das Enas in Chemnitz ist eng verflochten mit Europas wohl stärkstem Halbleiter-Standort, dem „Silicon Saxony“.
Autor: hw
Quelle: Fraunhofer Enas

Ihre Unterstützung für Oiger.de!
Ohne hinreichende Finanzierung ist unabhängiger Journalismus nach professionellen Maßstäben nicht dauerhaft möglich. Bitte unterstützen Sie daher unsere Arbeit! Wenn Sie helfen wollen, Oiger.de aufrecht zu erhalten, senden Sie Ihren Beitrag mit dem Betreff „freiwilliges Honorar“ via Paypal an:
Vielen Dank!

