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Gekürzte Industrieforschung im Mittelstand in der Kritik

Thomas Reiche. Foto: FEhS via AiF
Thomas Reiche. Foto: FEhS via AiF

Bund will ZIM-Programm um 17 % mindern, AiF: Das ist das falsche Signal

Köln, 22. Juli 2024. Gegen die im Bundeshaushalt geplante Kürzung der Industrieforschung über das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) hat sich die „Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) in Köln ausgesprochen. „In Anbetracht der aktuell geringen Wachstumsraten und der herausragenden Anforderungen an die deutsche Wirtschaft halten wir die angedachte Kürzung von über 17 Prozent für ein falsches Signal“, kritisiert AiF-Vorstand Thomas Reiche.

Bereits in diesem Jahr sei dieses bewährte Forschungsprogramm für den Mittelstand um ein Zehntel gekürzt werden, erklärte Reiche. Die nun geplante weitere Reduzierung von 628 auf 519 Millionen Euro im Jahr 2025 stehe „nicht im Verhältnis zu den Bedarfen und der Wirtschaftssituation in Deutschland“.

Die AiF entstand 1954 auf eine gemeinsame Initiative von Staat und Industrie hin. Der Verein koordiniert teilweise direkt, teilweise über Töchter öffentlich geförderte Forschungsprojekte – hat also ein Eigeninteresse an den genannten Förderprogrammen.

Quellen: AiF, Wikipedia

Zum Weiterlesen:

AiF: Bürokratie verjagt die klügsten Köpfe

Forschungsbedarf im Mittelstand steigt

 

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger