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Deutsche Wirtschaft kappt Datenflüsse gen Russland

Blick in ein Spiegelkabinett im binären Matrix-Stil im Futurium Berlin. Foto: Heiko Weckbrodt digital Binärcode

Foto: Heiko Weckbrodt

In Vorkriegszeit hatten 9 % der Unternehmen Daten in Russland verarbeiten lassen

Berlin, 23. September 2022. Deutsche Unternehmen haben noch nie besonders viele Daten in Russland verarbeiten lassen – nun haben sie diese Datenflüsse komplett abgeschaltet. Das geht aus einer Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin unter 503 Firmen hervor. 2021 – also vor dem russischen Angriff auf die Ukraine – hatte etwa noch jedes zehnte deutsche Unternehmen (konkret: 9 %) eine Datenverarbeitung in Russland genutzt.

„Russland hat sich mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine selbst isoliert – auch in der digitalen Welt“, erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Der Umgang mit personenbezogenen Daten setzt Vertrauen und Rechtstaatlichkeit voraus, beides ist in Russland gleichermaßen zerstört.“

Quelle: Bikom