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Tracetronic baut für 22 Millionen Euro in Dresden aus

Will ausbauen: Geschäftsführer Rocco Deutschmann. Foto: Heiko Weckbrodt
Geschäftsführer Rocco Deutschmann. Foto: Heiko Weckbrodt

Autosoftware-Unternehmen erweitert sich wegen großer Nachfrage

Dresden, 30. April 2021. Tracetronic baut seinen Firmensitz in Dresden-Gittersee für 22 Millionen Euro aus. Der neue Komplex werde rund 6600 Quadratmeter Platz für bis zu 350 Mitarbeiter bieten, wenn er 2022 fertiggestellt sei, teile das Autosoftware-Unternehmen zur Grundsteinlegung mit.

Belegschaft soll sich wohlführen: Fitness, Callanetics und Volleyball

Neben Büros, Konferenzräumen und Besprechungsecken will Tracetronic-Chef Rocco Deutschmann in dem Fünfgeschosser auch ein Fitnessstudio und ein Callanetics-Gymnastikraum – zusätzlich zum bereits vorhandenem Volleyball-Feld – für die Belegschaft einrichten. Außerdem ist eine 550 Quadratmeter große Dachterrasse für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorgesehen. Tracetronic lege viel Wert darauf, dass sich seine Beschäftigten wohl bei der Arbeit fühlen, betonte die Unternehmensführung.

Wachsende Nachfrage aus dem Automobilsektor

„Mit dem Bau des Erweiterungsgebäudes zeigen wir unsere Verbundenheit zum Standort Dresden und investieren in das Zukunftsfeld ,Integration und Test von hochvernetzter Fahrzeug-Software’“, betonte Tracetronic-Chef Deutschmann. „Die rasant steigende Kundennachfrage aus dem In- und Ausland zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Hintergrund für die gute Auftragslage dürften die Trends hin zum autonomen und vernetzten Fahren und zu Elektrofahrzeugen in der Autobranche sein. Dadurch müssen die Hersteller und Zulieferer mehr und auch komplexere Softwarepakete für den Praxiseinsatz testen.

Über Tracetronic: Spezialisiert auf Autosoftware-Testsysteme

Tracetronic entstand 2004 aus Automobil-Forschungsprojekten der TU Dresden heraus. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Systeme, die die Steuergeräte-Software von neuen Autos automatisiert durchtesten. Zu den Kunden gehören Audi, BMW, Bosch, Claas, Continental, Daimler, Ford, Geeley, John Deere, Magna, Porsche, Siemens und Volkswagen. Tracetronic beschäftigt derzeit laut eigenen Angaben rund 300 Menschen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: Tracetronic, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger