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App „Pass4all“ führt zu Weihnachten Corona-Tagebuch

Begrüßungsbildschirm für Gäste in der App. Abb.: pass4all
Begrüßungsbildschirm für Gäste in der App. Abb.: pass4all

Dresdner Unternehmen will damit Kontaktverfolgung erleichtern

Dresden, 23. Dezember 2020. Die Corona-Passierschein-App „Pass4all“ führt zu Weihnachten als neue Funktion ein Kontakt-Tagebuch ein. Ab der Version 1.6 des Smartphone-Programmes können Nutzer nun manuell eintragen, wann sie Oma. Opa und andere Verwandte neben dem Weihnachtsbaum getroffen haben. Das hat die Softwareschmiede „Pass4all“ aus Dresden mitgeteilt, die die App programmiert hatte.

Kontakttagebuch in der App. Abb.: pass4all
Kontakttagebuch in der App. Abb.: pass4all

Treffen am Weihnachtsbaum eintragen

„Gerade in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel dürfte diese Funktion für die Treffen im Familien- oder Freundeskreis, beim Treff mit der Sportgruppe oder den Kollegen interessant sein“, betonte Geschäftsführerin Kathleen Parma. Das Kontakttagebuch erleichtere „den eigenen Rückblick im Fall einer Erkrankung durch Corona“ und könne das Gesundheitsamt dabei unterstützen, Infektionsketten zu rekonstruieren – wenn der Nutzer die Daten freigibt.

App sollte wasserdichte Hygienekonzepte für Läden und Kneipen ermöglichen

„Pass4all“ aus Dresden hatte die App im September 2020 freigeschaltet. Im Kern sollte sie es für Besucher und Betreiber von Restaurants, Läden, Kliniken oder Messen einfacher machen, Corona-Hygienekonzepte einzuhalten und den Gesundheitsämter helfen, Infektionsketten nachträglich zu erkennen. Für die privaten Nutzer ist die App gratis. Das Programm finanziert sich durch Abgaben der beteiligten Unternehmen. Im Kern funktioniert „Pass4all“ so: Der Nutzer hinterlegt eine verschlüsselte digitale Visitenkarte in der App. Hat er oder sie zum Beispiel einen Tisch im Restaurant bestellt, scannt er oder sie am Eingang einen QR-Code und erhält dann seinen Tisch zugewiesen. Integriert ist auch ein Ampelsystem, das die Besucherströme steuert.

Da in Sachsen und anderswo aber jetzt Ausgangssperren gelten, ist Nutzen von „Pass4All“ für Wirte und andere Unternehmer derzeit nahe null. Durch die Aktualisierung kann die App aber von Privatleuten im manuellen Modus genutzt werden.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: Pass4all

-> Die App ist gratis. Paa4all gibt’s hier im Android-Laden und hier in Apples App-Store.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger