Jeder Dritte liebäugelt mit Roboterauto

Berlin, 7. Januar 2014: Mehr als jeder dritte Deutsche kann sich die Anschaffung eines selbstfahrendes Autos, wie es beispielsweise der Internetkonzern „Google“ propagiert, vorstellen. Das ergab eine „Aris“-Umfrage unter 1008 Bundesbürgern ab 14 Jahren. Besonders die Jüngeren stehen der Idee, die Hände vom Steuer zu lassen und den Autocomputern die Lenkung zu überlassen, aufgeschlossen gegenüber: In der Altersgruppe unter 30 Jahren befürworten 41 Prozent die Roboterautos.
Smartphone-Integration ist vielen wichtiger als Pferdestärken
In naher Zukunft spielt allerdings eher die Integration von Smartphone-Technologien in die Unterhaltungselektronik der Autos eine Rolle, wie der Hightech-Verband „Bitkom“ einschätzte. „So ist der Smartphone-Anschluss Autofahrern mittlerweile wichtiger als eine hohe PS-Zahl (49 Prozent bzw. 47 Prozent)“, teilte der Verband unter Berufung auf eine weitere Umfrage mit. Erst kürzlich hatte das „Handelsblatt“ berichtet, dass Google mit Audi und weiteren Auto-Herstellern zusammenarbeiten will, um das Computertelefon-Betriebssystem für Auto-Unterhaltungssysteme einzusetzen. Autor: Heiko Weckbrodt

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Die Idee von selbständig fahrenden Fahrzeugen finde ich auch recht ansprechend. Allerdings gibt es für mich ein Hauptargument, dass gegen diese Idee spricht: sie würde die Gleichberechtigung zwischen den Verkehrsteilnehmern, die erst einmal formal existiert aushebeln. Wer dann mehr ans System bezahlt darf auch die linke Spur auf der Autobahn nutzen. Das Fußvolk fährt rechts zwischen den LKW.
Man sollte also, wie bei allen technischen Neuerungen, auch mal die ethischen Aspekte mit beleuchten. Das kommt mir besonders bei Themen zur Zukunft der individuellen Mobilität (sowohl bei autonomen Fahrzeugen also auch bei alternativen Energiequellen für die Fahrzeuge) viel zu kurz.
Den versteh ich nicht. Wieso sollten computergestützte Fahrzeuge ein Linskfahrbonus besitzen? Was hat das Befahren der Spuren auf einer Autobahn mit Roboterfahrzeugen gemein?