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Animierte Malerei im Technikmuseum Dresden

Szenebild aus: Mały western/Der kleine Western, Witold Giersz, PL 1961, Bildrechte: Studio Miniatur Filmowych
Szenenbild aus: „Mały western“ / „Der kleine Western“, Witold Giersz, PL 1961, Bildrechte: Studio Miniatur Filmowych

Sonderausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm widmet sich der Fusion von Gemälden und Animationsfilm

Dresden, 22. Juli 2019. Gemälde sind der Inbegriff des für immer in Öl erstarrten Augenblicks – Filme dagegen steht für die Ära der Bewegtbilder. Animationsfilmer wie Witold Giersz, Alexander Petrov und Jochen Kuhn haben beide Genres indes miteinander verbunden: Ihre „Öl-auf-Glas“-Animationen haben aber eine ganz eigene Bildsprache. Das „Deutsche Institut für Animationsfilm“ (DIAF) zeigt nun in einer Sonderausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden die „Animierte Malerei – Gemälde als Filme“.

Besonders anspruchsvolle Trickfilm-Methode

„Die Übertragung von künstlerischen Malereitechniken wie Acryl- oder Ölmalerei in die bewegte Form des Animationsfilms gehört zu den anspruchsvollsten Trickfilmmethoden überhaupt“, betont DIAF-Leiter Dr. Till Grahl. Die Schau lasse nun sieben Künstlerinnen und Künstler mit unterschiedlichen Themen und Handschriften aus verschiedenen Ländern und Generationen in einen künstlerischen Dialog treten: „Sie alle sind Regisseure, Gestalter, Animatoren und oft auch Buchautoren, Komponisten wie Kameraleute zugleich, sie müssen perfekte Maler, aber auch versierte Filmemacher sein.“

Dazu gibt Kurzfilme im Museumskino

Die Besucher können in der Ausstellung Skizzen, Art Work, dreidimensionale Objekte sowie, Filmbeispiele und Making-Of-Trailer über die Künstler und ihre Werke inspizieren. Im Begleitprogramm ist ein kuratiertes Kurzfilmprogramm „Animania“ im Museumskino der Technischen Sammlungen zu sehen.

Kurzinfos:

  • Ausstellung: „Animierte Malerei – Gemälde als Filme“
  • Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1
  • Öffnungszeiten
  • Di–Fr 10–17 Uhr,
  • Sa, So, Feiertag 10–18 Uhr
  • Eintrittspreise:
  • Eintritt: 6 Euro/5 Euro (ermäßigt), freitags ab 12 Uhr frei
  • Kurzfilmprogramm: „Animierte Malerei II“, 13. September 2019, 20 Uhr, R: Pauline Flory, Michaela Müller, Daniel Šuljic u. a., D, CH, CRO, 1997 bis 2016, ca. 80 min

Autor: hw

Quellen: DIAF, TSD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger