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Gemischte Teams aus Mensch und Roboter im Kommen

Roboter, umzingelt von Menschen - jetzt bloß nichts falsch machen, sonst bricht eine Anti-Roboter-welle aus. Abb.: Automatica
Roboter, umzingelt von Menschen – jetzt bloß nichts falsch machen, sonst bricht eine Anti-Roboter-Welle aus. Abb.: Automatica

„Automatica“-Umfrage: Die meisten Arbeiter sehen eher Chancen in solche Zusammenarbeit mit künstlichen Kollegen

München, 16. Mai 2018. Roboter gelten oft als Jobkiller. Andererseits sehen viele Hightech-Experten in einer engeren Zusammenarbeit von Mensch und Roboter – „Cobotics“ genannt – eines der ganz großen Zukunftsthemen. Und: Auch die meisten Arbeiter in den führenden Industriestaaten können solchen gemischten Teams aus Roboter und Menschen in den Fabriken der Zukunft durchaus Gutes abgewinnen: 68 Prozent sehen in diesem Trend eine Chance, eine qualifiziertere Arbeit zu erlernen. Das geht aus einer Umfrage unter 7000 Arbeitnehmern in den USA, Asien und Europa im Vorfeld der Automatisierungsmesse „Automatica“ (19. bis 22. Juni 2018 in München) hervor.

Cobotics könnte für qualifiziertere Jobs sorgen

„Besonders in China (86 Prozent) und in den USA (74 Prozent) rechnen die Menschen mit positiven Impulsen, sich über die Robotik-Automation beruflich fortzubilden“, berichten die Automatica-Veranstalter über die Umfrage-Ergebnisse. „Die Anzahl qualifizierterer und besser bezahlter Jobs wird über die neuen Mensch-Roboter-Teams künftig ansteigen – vermutet rund jeder zweite Befragte in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Japan. In China und den USA gehen sogar 80 Prozent der Arbeitnehmer davon aus.“

Grafik: Messe München
Grafik: Messe München

China ist Hauptabnehmer für Industrieroboter

Weltweit sind inzwischen schätzungsweise rund 2,3 Millionen Industrieroboter installiert – und damit rund zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Nicht gerechnet sind hier Haushalts- und andere Dienstleistungsroboter. Die größte Nachfrage kommt dabei aus China, gefolgt von Korea, Japan, den USA und Deutschland.

Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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