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41 % weniger SMS verschickt

41 Prozent aller jungen Autofahrer schreiben oder lesen Handy-Nachrichten am Steuer. Die Folge: das Blickfeld verengt sich, die komplexe Übersicht für das Verkehrsgeschehen verringert sich. Foto (gestellt): Heiko Weckbrodt

Foto: Heiko Weckbrodt

Messenger-Dienste verdrängen klassische Kurznachrichten

Berlin, 7. Mai 2015. Die Deutschen haben im vergangenen Jahr 22,5 Milliarden SMS-Kurznachrichten verschickt und damit 41 Prozent weniger als im Vorjahr. Das teilte der Digitalverband „Bitkom“ in Berlin unter Berufung auf die Bundesnetzagentur mit.

60 Mrd. SMS im Rekordjahr 2012 – seitdem geht’s abwärts

Seit 1992 die erste SMS versendet wurde, wuchs die Resonanz auf diesen Handy-Kurznachrichtendienst zunächst rasant. Im Rekordjahr 2012 versendeten die Deutschen fast 60 Milliarden SMS – seitdem aber schrumpft das Volumen deutlich.

Abb.: Bitkom

Abb.: Bitkom

Smartphone- und App-Boom verantwortlich

Der Bitkom machte dafür vor allem den Smartphone-Boom verantwortlich, der wiederum dazu geführt hatte, das insbesondere jüngere Nutzer ihre Nachrichten lieber über Apps wie „WhatsApp“, „iMessenge“ oder Facebook-Messenger austauschen. Für diese datenbasierten Dienste fallen einerseits keine Kosten pro Nachricht an wie bei der SMS, zudem erlauben sie auch den Austausch von Bildern, Videos, Tonbotschaften und dergleichen mehr. hw

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