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Nur jeder Zweite bekommt nach Online-Klau sein Geld vollständig zurück

Online-Betrüger versuchen verstärkt, die eBörsen der Internetnutzer auszuplündern. Foto: Kaspersky

Online-Betrüger versuchen verstärkt, die eBörsen der Internetnutzer auszuplündern. Foto: Kaspersky

Kaspersky rechnet für 2015 mit mehr Attacken gegen Internet-Bezahlsysteme

Moskau/Ingolstadt, 22. Dezember 2014: Lediglich etwa die Hälfte aller Netznutzer bekommt nach Cyberattacken gegen ihre elektronischen Geldbeutel ihre Verluste wieder vollständig zurück. Das hat eine Umfrage von „B2B International“ unter 11.135 Internetnutzern weltweit ergeben, darunter 405 aus Deutschland.

Im Schnitt 175 Euro Verlust

Demnach erhielten 56 Prozent der Betroffenen ihr Geld vollständig zurück, weitere 16 Prozent zumindest teilweise. Im Schnitt verloren die Betroffenen durch Cyber-Diebstahl umgerechnet 175 Euro.

Betrüger spionieren vor allem mit Zeus und perfektionierten Spam-Mails

Die russische Software-Firma „Kaspersky“, die die Umfrage in Auftrag gegeben hatte, rechnet im kommenden Jahr mit verstärkten Angriffen auf Online-Bezahlsysteme. Im Fokus der Internetbetrüger steht dabei vor allem, Zugänge zu Internet-Banking-Konten zu erhalten. Dabei setzen sie einerseits immer ausgefeiltere Spam-eMails ein, die inzwischen stark personalisiert sind und dadurch für die Empfänger oft kaum noch als Betrug erkennbar sind. Stark zugenommen haben aber auch die Versuche, insbesondere über Android-Computertelefone Kontozugriffe auszupionieren – hier werden immer noch gern und oft Varianten des „Zeus“-Trojaners eingesetzt. Der neueste Ableger von „Zeus“ ist laut Kaspersky der „Chthonic“-Trojaner, der über infizierte Doc-Dokumente einschmuggelt, um Online-Banking-Anmeldeinformationen wie zum Beispiel gespeicherte Passwörter zu stehlen. hw

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