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Buch „Die große iPhone Bibel“

Abb.: Data Becker

Braucht man für ein iPhone, das ja selbsterklärend sein soll, wirklich ein dickes Erklärbuch? Darüber kann man sicher streiten. Dass sich alle Funktionen des Status-Telefons aber wirklich so von allein erschließen., wie Apple gern tut, stimmt nun auch wieder nicht. Das fängt mit simplen Fragen an, wie man etwa einen Totalneustart auslöst, aber auch Apples Neigung, proprietäre Protokolle und Dateiformate zu verwenden und dem Nutzer nicht alle Stellschrauben zu zeigen, verschenkt manches Potenzial.

Vieles auch im Internet zu finden, aber eben in einem Buch konzentriert

Dirk Kunde und Timo Stoppmacher haben daher in die Tasten gegriffen und „Die große iPhone Bibel“ verfasst. Der Titel kommt etwas großspurig daher, aber der 480-seitige Wälzer bietet in der Tat nützlichen Rat. Viele der Infos darin kann man sich zwar auch durch Herumprobieren, googlen und die Apple-Hilfeseiten auch irgendwie erschließen, aber das ist ein ganzes Stück mühsamer.

Nach einem kleinen Einmaleins für iPhone-Neulinge geben die Autoren zum Beispiel Tipps, wie man dem Smartphone eigene Klingeltöne beibiegt, mit Zusatzprogrammen eigene Hörbücher im Apple-Format erstellt, E-Mail-Signaturen erstellt, iPhone-Videos PC-gerecht aus dem Hoch- ins Querformat „kippt“ und dergleichen mehr.

Fazit: Muss man zwar nicht zwingend haben, ist aber ganz nützlich, wenn man mehr aus seinem iPhone herausholen will. Heiko Weckbrodt

Dirk Kunde und Timo Stoppmacher: „Die große iPhone Bibel“, Data Becker, Düsseldorf 2011, 30 Euro, ISBN 978-3-8158-3074-1

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