Alle Artikel mit dem Schlagwort: Werkstoffforschung

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Fraunhofer-Zentrum für Produktion und neue Werkstoffe in Sachsen

Ingenieure möchten Exzellenz-Grundlagenforschung der TU Dresden in kommerzielle Produkte überführen Dresden, 20. Juni 2018. In Dresden entsteht ein weiteres Fraunhofer-Leistungszentrum. Im Fokus steht dabei die Verbindung aus neuartigen Werkstoffen und digitalisierter Produktion. Die Ingenieure sollen dort unter anderem austesten, wie sich selbstwandelnde Materialien wirtschaftlich produzieren lassen – zum Beispiel Prothesen, die ein Patienten-Leben lang nachwachsen, oder unfalldämpfende Autokarosserien.

Gedruckte Thermoelektrische Module mit flexibler Geometrie. Foto: IWS Dresden

Zentrum für industriellen 3D-Druck in Dresden gegründet

AMCD soll additive Technologien für die Industrie 4.0 entwickeln Dresden, 7. Februar 2017. Fraunhofer-Ingenieure und Uni-Werkstoffforscher haben heute in Dresden ein „Zentrum für Additive Fertigung Dresden“ gegründet. In diesem „AMCD“ wollen sie gemeinsam den industriellen 3D-Druck von hochfesten Bauteilen aus Metallen. Keramiken und Kunststoffen vorantreiben. „Das riesige Potential, das die additive Fertigung verspricht, kann nur gehoben werden, wenn Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam an einem Strang ziehen“, betonte AMCD-Chef Prof. Christoph Leyens. „Denn momentan nutzen wir nur einen Bruchteil der Möglichkeiten aus, die uns verfahrens- und werkstoffseitig zur Verfügung stehen.“

Ein Dresdner Ingenieur an einer Wickelmaschine für Karbonstrukturen. Kohlenstoffbasierte Werkstoffe gelten als ein Schlüssel zu Beispiel für leichtere und sichere Automobile. Foto: LHD, Repro: hw

Dresden empfiehlt sich als Leichtbau- und Werkstoff-Hauptstadt

Präsenz auf Hannovermesse soll Technologiestandort sichtbarer machen Dresden/Hannover, 2. April 2015: Mit superleichten Flugzeugen, Automatisierungslösungen für die Fabrik der Zukunft, neuen Keramikwerkstoffen, Knochenimplantaten aus Kohlenstofffasern und anderen Exponaten wollen sich Sachsen und vor allem Dresden als führender Standort für Leichtbau und die Industrie 4.0 auf der diesjährigen Hannovermesse (13.-17. April 2015) präsentieren. „Die Expertise der Dresdner Werkstoffforschung ist einzigartig“, schätzte Vorstand Frank Fischer von der „Deutschen Gesellschaft für Materialkunde“ (DGM) ein.

Das "Nemus"-Fahrrad der Dresdner Firma "LignoTube" ist zu großen Teilen aus Hlz gefertigt. Es soll Holperpisten besser wegstecken als Alu-Räder. Foto: Robert Gebler, LignoTube

Vom Holz-Fahrrad bis zum Alles-Replikator

Dresdner Werkstoff-Forscher führen ihre Erfindungen der Wirtschaft vor Dresden, 21. Oktober 2014: Was haben ein hölzernes Designer-Fahrrad, industrielle 3D-Drucker, die selbst die ausgefallensten Werkstücke herstellen können, und Keramikfilter für abgasfreie Lkws miteinander gemein? Sie wurden und werden im Dresdner Werkstoffforschungs-Cluster „ECEMP“ entwickelt, in dem sich 40 Professuren aus 24 Instituten mit rund 300 Wissenschaftlern zusammengetan haben. Am Donnerstag und Freitag wollen sie ihre neuesten Erfindungen auf einem TU-Kolloquium der Wirtschaft vorstellen.