Alle Artikel mit dem Schlagwort: TV

Wie unschwer zu erkennen, wurde "The Walking Dead" in den waffenverliebten USA produziert. Foto: WVG

Vater inmitten von Zombies und Crystal

Forscher diskutieren in Dresden über Eltern-Rollen in TV-Serien Dresden, 8. Dezember 2015. Wie Väter und Mütter in „The Walking Dead“ (Ex-Sheriff lotst seine Familie durch die Zombie-Apokalypse), „Breaking Bad“ (Krebskranker Chemielehrer wird zum Drogen-Chefkoch) oder anderen Fernsehserien inszeniert werden, ist das Thema einer Tagung in Dresden. Unter dem Motto „VÄTER_ALLER*LEI GESCHLECHTS“ wollen Wissenschaftler am 11. und 12. Dezember 2015 im Hygienemuseum über Rollenbilder, Stereotypen und gesellschaftliche Projektionen in solchen TV-Serien diskutieren.

Abb.: hw

Fernsehen fördert Lungenembolie

Ähnliche Effekte wie beim „Holzklasse“-Fliegen London/Osaka, 30. August 2015: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, also ein gefährliches Blut-Gerinnsel. Davor hat heute die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung“ gewarnt. Sie berief sich dabei auf eine neue japanische Studie, die auf dem „Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft“ (ESC) in London vorgestellt wurde.

Gleitet in Verzweiflung, ja fast Irrsinn ab: Jodie Whittaker als Dannys Mutter Beth. Foto: Studiocanal

Broadchurch auf DVD: Wer tötete Danny Latimer?

Eine ganze Stadt unter Mordverdacht – Ex-Dr. Who David Tennant ermittelt in Broadchurch Unter einer englischen Felsklippe liegt die Leiche des elfjährigen Danny Latimer – und in der Kleinstadt Broadchurch verdächtigt bald jeder jeden. Denn rasch ist klar: Das war kein freiwilliger Sprung, der Junge wurde ermordet. Der neue ruppige Chefermittler Alec Hardy (David Tennant, „Dr. Who“) und seine Kollegin Ellie Miller (Olivia Colman, „Die Eiserne Lady“, „Dr. Who“) verdächtigen schließlich jeden: Der Vater des Jungen lügt über die Todesnacht, der Pfarrer entpuppt sich als Ex-Alki, der Zeitungshändler am Pier als verurteilter Pädophiler – und da ist dann noch dieser schräge Vogel, der angeblich Botschaften von Danny aus dem Jenseits empfängt…

Lange wurden solche Verschmelzungen nur behauptet, nun wachsen Tablets, Smartphones und Fernseher-Welt tatsächlich zusammen. Foto: Bitkom

Wachstum durch Tablets und Smartphones schwächt sich ab

Berlin, 3. September 2014: Neue Geräte-Klassen wie Tablettcomputer (Tablets) und Computertelefone (Smartphones) sorgen weiter für überdurchschnittliche Wachstums-Impulse im deutschen Markt für Unterhaltungselektronik – die Zeit der großen Sprünge ist aber vorbei. Nun ist zu erwarten, dass die bereits seit Jahren beschworene Vernetzung klassischer und neuer Unterhaltungselektronik tatsächlich an Bedeutung gewinnt. Das geht aus Studie „Consumer Electronics 2014“ vor, die der Hightech-Verband „Bitkom“ heute im kurz vor dem Start der Funkmesse „IFA 2014“ in Berlin vorgelegt hat.

Bitkom: Musik-TV wandert ins Internet

Berlin, 23. Oktober 2013: Während die klassischen Musik-Fernsehsender der 1980er und 90er Jahre wie MTV und Viva fast nur noch Seifenopern, Trickfilme und „Reality Shows“ zeigen, spielt sich das Geschäft mit den Videoclips inzwischen größtenteils im Netz ab: 85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland schauen sich zumindest gelegentlich Musik-Clips auf Youtube, Vimeo, QTom oder anderen Internetplattformen an. Unter den Internetnutzern aller Altersgruppen ist es immerhin mehr als jeder Zweite. Das hat eine „Aris“-Umfrage im Auftrag des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ ermittelt.

Bloomberg: Samsung und LG revidieren Fokus auf OLED-Fernseher

New York/Seoul, 26. Mai 2013: Die südkoreanischen Elektronikriesen Samsung und LG überdenken laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg.com ihre Strategie, weitere Milliardensummen in die Produktion von Fernsehern aus Organischen Leuchtdioden (OLEDs) zu investieren. Laut Bloomberg wollen sie zwar nicht aus dem OLED-TV-Geschäft aussteigen, aber sich stärker auf hochaufgelöste Bildschirme in klassischer LCD-Technologie konzentrieren.

Glotze und Netz wachsen zusammen

Berlin, 22. Oktober 2012. Für einen Großteil der Deutschen ist es selbstverständlich geworden, parallel zum Fernsehen im Netz zu surfen. Das hat eine “Goldmedia”-Umfrage unter 2000 Internet-Nutzern ergeben. Demnach gehen rund 77 Prozent der Netznutzer während der Fernsehsendung ins Internet – um sich zum Beispiel über die aktuelle Sendung weitere Informationen zu ziehen oder sich mit anderen Fans per Twitter und Facebook über den Fortgang etwa einer Seifenoper auszutauschen.

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

Berlin, 15.8.2012: Die Deutschen kaufen Heimelektronik in zunehmenden Maße im Netz: Mittlerweile wird beispielsweise fast jedes fünfte Fernsehgerät im Internet erworben, wie der Hightech-Verband “Bitkom” mitteilte – er stützt sich dabei auf eine Handelsstichprobe der “Gesellschaft für Konsumforschung” (GfK). Generell habe der Online-Vertriebskanal für den Heimelektronik-Verkauf im ersten Halbjahr 2012 um einen Prozentpunkt auf 15 Prozent Marktanteil zugelegt.

Fernsehglotzen auf iPad & Co.: „Broadway HD S2“ verströmt Sat-TV drahtlos im Hause

Das iPad mag von Haus aus dafür ausgelegt sein, drahtlos TV zu empfangen – die Wege dahin sind aber voller Tücken: Apples hauseigene Lösung setzt die seltenen „AirPlay“-fähigen Fernseher voraus, die Apps für Internet-TV wiederum sind oft unausgereift und mit wenigen deutschen Sendern bestückt. Abhilfe versprechen da die Broadway-Geräte von PCTV, die sich im Oiger-Test als stabile und relativ komfortable Lösungen erweisen haben: Sie werden direkt an einen DSL-Router gestöpselt und haben eingebaute HD-Satelliten-Tuner (Broadway HD-S2) beziehungsweise Empfänger fürs terrestrische Digitalfernsehen (Broadway 2T). Und sie senden die so empfangenen TV-Sendungen – unabhängig von einem ein- oder ausgeschaltetem Computer per WLAN oder Kabelnetzwerk auf iPads, iPhones, Android-Tablets odere andere am Heimnetzwerk angemeldete Rechner, die das Bild dann per Streaming im Browser-Programm wiedergeben.

Ab Montag kein analoges TV-Signal mehr per Sat – nur “paar Tausend Haushalte” betroffen

Berlin, 27.4.2012: Wer Fernsehen noch analog per Satellitenschüssel empfängt, ist der 30. April 2012 ein schwarzer Montag: 3 Uhr in der Frühe schaltet Astra dann das analoge Sat-Signal aus. Allerdings wird nach Schätzung des Hightech-Verbandes “Bitkom” nur für “höchstens einige Tausend Haushalte” der Bildschirm schwarz bleiben – in den vergangenen Monaten hatte es eine massive Umrüstwelle gegeben, so dass in einigen Elektronikgeschäftern die Digital-Empfänger sogar knapp wurden.

3D-Fernseher ohne Brillenzwang

Neuss, 21.3.2012: Toshiba will ab Ende März die – nach eigenen Angaben – weltweit ersten in Serie gefertigten Fernseher, die 3D-Filme ohne Brille anzeigen können, europaweit verkaufen. Der “55ZL2G” hat einen Miniaturlinsen-Bildschirm und berechnet aus seinen Kamerainformationen für bis zu fünf Zuschauer jeweils neun Perspektiven, um dreidimensionale Bilder zu erzeugen. Bisher habe es solche Fernseher nur als Prototypen und nur in Japan gegeben, erklärte Toshiba. Der 55-Zoller soll satte 8000 Euro kosten. hw

TV-Mediatheken im Netz immer beliebter

Mainz/Frankfurt, 12.8.2011: Immer mehr Deutsche schauen sich Fernsehen im Internet an und nutzen die Online-Mediatheken der TV-Sender. Das geht aus der neuen Onlinestudie 2011 von ARD und ZDF hervor. Demnach schauen sich 29 Prozent der Befragten TV-Sendungen zeitversetzt an, also in der Regel über Mediatheken, wie sie inzwischen die meisten öffentlich-rechtlichen und viele Privatsender im Netz betreiben. 2010 nutzten erst 23 Prozent der Deutschen solche Angebote. Etwa jeder Fünfte (21 Prozent) guckt Fernsehsendungen live im Netz (Vorjahr: 15 Prozent). Dazu dürften auch iPad-Apps wie “Tagesschau” beigetragen haben, die sich einiger Beliebtheit erfreuen. “Das Netz braucht professionelle TV-Inhalte und diese werden dort immer stärker abgerufen”, kommentierte ZDF-Intendant  Markus Schächter die Ergebnisse. Mit unseren Angeboten in der ZDFMediathek erreichen wir außerdem ein jüngeres Publikum als mit der normalen Ausstrahlung. ” Insgesamt nutzen inzwischen übrigens 73,3 Prozent aller Jugendlichen und Erwachsen in der Bundesrepublik das Internet, 2010 waren es 69,4 Prozent. Für die Studie wurden im März und April bundesweit 1800 Deutsche ab 14 Jahren befragt.