Alle Artikel mit dem Schlagwort: Standort

Cyberkriminelle sollen sich durch Phishing-Anrufe Zahlungscodes ergaunert und Millionenschäden angerichtet haben. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Bund siedelt Cyberagentur am Flughafen Leipzig an

Agentur soll innovative Technologien zum Schutz vor digitalen Angriffen entwickeln und fördern. Leipzig/Halle, 3. Juli 2019. Die Bundeswehr und das Innenministerium werden ihre bereits 2018 angekündigte Cyberagentur für den Kampf gegen digitale Angriffe zunächst in Halle und schließlich am Flughafen Leipzig ansiedeln. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff (beide CDU) sowie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Verteidigungs-Staatssekretär Peter Tauber nun auf dem Flughafengelände unterzeichnet.

Dekan Prof. Heinz Reichmann (links) hisst gemeinam mit Kollegen der Dresdner Hochschulmedizin ein Banner zur Willkommenskultur auf dem Medizin-Campus Foto: Stephan Wiegand, TUD

Wegen Pegida: TU-Mediziner fürchten „Todesstoß für Wissenschaftsstandort Sachsen“

„Klima der Angst ist unmenschlich und unzivilisiert“ Dresden, 25. Januar 2015: Die Mediziner der TU Dresden fürchten „ein zwischenmenschliches Desaster“ und einen „Todesstoß für den Wissenschaftsstandort Sachsen“, „wenn Menschen mit ausländischen Wurzeln infolge einer negativen Grundstimmung nicht mehr den Weg nach Sachsen und Dresden einschlagen beziehungsweise wegziehen“. Das geht aus einer heute verbreiteten Stellungnahme von Dekan Prof. Heinz Reichmann und der medizinischen Fakultät der Uni hervor. Dabei werden die islamkritischen Demonstrationen der rechtskonservativen „Pegida“-Bewegung in Dresden zwar nicht expressis verbis genannt, sind aber zweifellos gemeint.

In der deutschen Hightech-Branche gehts vorerst aufwärts. Abb.: Bitkom

München führender Infotech-Standort in Europa

EU-Studie: Dresden zieht mit Platz 34 ins Spitzenfeld ein München/Dresden, 17. April 2014: München ist Europas führende Metropole für Informations- und Kommunikationstechnologie, gefolgt von London und Paris – und auch Dresden spielt nun in diesem Spitzenfeld mit: Die sächsische Landeshauptstadt hat Rang 34 unter 1303 untersuchten Ballungszentren erreicht und ist damit in die Gruppe der führenden europäischen Regionen aufgerückt. Das geht aus dem aktuellen „ICT-Atlas“ hervor, den das „Joint Research Centre“ der Europäischen Kommission nun vorgelegt hat.