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Meritxell Huch. Foto: Sven Döring für das MPI-CBG

Regenerations-Forscherin Huch verstärkt Direktorat im Planck-Genetikinstitut Dresden

CBG-Team setzt Organoid- und Regenerations-Expertise der Spanierin Dresden, 6. Juli 2022. Um die eigene Expertise in der Stammzellbiologie und der Organoidforschung zu stärken, hat das Dresdner Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) die spanische Wissenschaftlerin Meritxell Huch auf einen Leitungsposten berufen. Die aus Barcelona stammende Forscherin ist nun eine der Direktorinnen des Instituts. Sie ist auf die Entwicklung, Erkrankungen und Regeneration der Leber spezialisiert. Das geht aus einer Mitteilung des CBG hervor.

Die menschliche Leber besteht aus Zellen mit unterschiedlichen Mengen an DNS. Die meisten Zellen haben nur zwei Erbgut-Sätze, wie die mit einem weißen Pfeil markierte Zelle. Einige Zellen haben mehr DNS-Sätze, wie die mit gelben Pfeilen markierten Zellen. Diese verschiedenen Zelltypen in der Leber erneuern sich unterschiedlich schnell. Mikroskopfoto (bearbeitet): Paula Heinke für das DRTD der TU Dresden

Wenigstens unsere Leber bleibt ewig jung

Dresdner Regenerationsforscher: Organ erneuert sich alle drei Jahre Dresden, 31. Mai 2022. So sehr unser Körper auch altert: Unsere Leber hält sich über Jahrzehnte jung und wird nie älter als drei Jahre – solange wir es mit unserem Lebenswandel nicht übertreiben. Das hat ein Team um Dr. Olaf Bergmann vom „Zentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) herausgefunden. Demnach regeneriert sich dieses Organ stetig wieder, auch im fortgeschrittenen Lebensalter, hieß es von der TU Dresden. „Egal, ob man 20 oder 84 Jahre alt ist, die Leber bleibt im Durchschnitt unter drei Jahre alt“, erklärte Dr. Bergmann.

Regenerationsexpertin forscht nun in Dresden an selbstheilende Fischen

Catherina Becker nimmt Humboldt-Professur an der TU Dresden an Dresden, 12. Mai 2022. Auf der Spur der selbstheilenden Zebrafische wechselt die Regenerationsforscherin Prof. Catherina G. Becker von Schottland nach Sachsen: Im Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) will sie im Zuge einer Humboldt-Professur erforschen, wie genau sich Zebrafisch-Gehirne selbst heilen, wie sie selbst nach schwersten Verletzungen neue Verknüpfungen zum Rückenmark wieder herstellen können – und wie sich das Ganze vielleicht doch noch irgendwann auf Menschen mit Hirnschlag oder nach einem Unfall gelähmte Menschen übertragen lässt. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor, zu der das CRTD gehört.