„Doppelagent im Kalten Krieg“: Welch fatale Selbstüberschätzung
Der Westdeutsche Peter Felten arbeitete für zwei Geheimdienste, landete im Knast in Bautzen – und schrieb nun ein Buch darüber Fünf Jahre lang arbeitete der westdeutsche Journalist Peter Felten als Doppelagent für den bundesdeutschen Verfassungsschutz und den Geheimdienst des ostdeutschen Militärs. 1979 wurde er durch Spione des DDR-Auslandsgeheimdienstes enttarnt, in Ostberlin verhaftet und zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt – kam allerdings nach anderthalb Jahren im Zuge eines Agentenaustauschs aus dem Knast in Bautzen wieder frei. Ãœber 30 Jahre danach hat er seine Erlebnisse als Spion und Gefangener in einem Buch „Doppelagent im Kalten Krieg“ niedergeschrieben.