Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marktprognose

Wer die Datenbrille aufsetzt, kann sowohl seine reale Umgebung wie auch computergenerierte Welten sehen. Foto: Fraunhofer FEP Dresden

IDTechEx: Virtuelle Welten werden bis 2030 zum Multimilliarden-Markt

Bisher läuft das Geschäft mit Datenbrillen, VR- und AR-Technik eher enttäuschend – doch das ändert sich bald, meinen die Analysten Cambridge, 10. Februar 2020. Bis jetzt haben Datenbrillen und andere Produkte für „Virtuelle Realitäten“ (VR), „Augmentierte Realitäten“ (AR) oder „Mixed Reality“ (MR) bei weitem nicht die in sie gesteckten Erwartungen erfüllt. Das britische Marktforschungsunternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge geht in einer neuen Analyse „Augmented, Mixed and Virtual Reality 2020-2030“ aber von deutlich steigenden Umsätzen aus. Bis 2030 wird der Markt für VR- und AR-Produkten demnach weltweit auf rund 30 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) wachsen.

Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

Speicher-Markt auf Talfahrt

Analysten: dRAM-Umsätze schrumpfen um ein Fünftel Scottsdale, 15. August 2016. Der Markt für Speicher-Chips wird in diesem Jahr weltweit voraussichtlich um ein Zehntel (11 %) schrumpfen. Das geht aus einer neuen Prognose des Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona (USA) hervor. Besonders gebeutelt werden die Hersteller von flüchtigen Standard-Speichern: Im dRAM-Markt erwarten die Analysten nämlich sogar einen Umsatz-Rückgang um ein Fünftel (19 %).

Hochwertige Digitalkameras gehen weiter gut - doch der Markt für billige Kompaktkameras sackt zusammen. Foto: Bitkom

Talfahrt für Unterhaltungselektronik abgebremst

2015 „nur“ noch 3,3 % Umsatzminus mit Fernseher, Digi-Cams & Co. erwartet Berlin, 16. Dezember 2014: Im Jahr 2015 wird der Umsatz mit Fernsehern, Musikanlagen, Spielekonsolen, Digitalkameras und anderer Unterhaltungselektronik in Deutschland voraussichtlich um 3,3 Prozent auf dann 10,2 Milliarden Euro sinken. Das hat der „Bitkom“ in Berlin angekündigt. Dabei stützt sich der deutsche Hightech-Verband auf Marktprognosen seines Tochterinstituts „European Information Technology Observatory“ (EITO). „Die rasante Talfahrt aus dem Jahr 2013, als die Umsätze um fast 15 Prozent eingebrochen sind, ist damit zwar noch nicht ganz gestoppt, hat sich allerdings deutlich abgeschwächt“, schätzte der Verband ein.

In der deutschen Hightech-Branche gehts vorerst aufwärts. Abb.: Bitkom

Deutsche Software-Branche wächst überdurchschnittlich

Verband prognostiziert 5,5 Prozent Wachstum und neue Jobs Berlin, 10. Dezember 2014: Die deutschen Software-Schmieden gehören erneut zu den Zugpferden der deutschen Wirtschaft: Während sich die Ökonomen noch darüber streiten, ob die Volkswirtschaft insgesamt im kommenden Jahr überhaupt um mehr als ein Prozent zulegen kann, geht der Hightech-Verband „Bitkom“ für die Software-Branche bereits von einem Plus um 5,5 Prozent auf dann 20,2 Milliarden Euro aus.

Deutscher Computer- und Softwaremarkt wächst um 3 %

Hannover, 5.3.2012: Der Markt für Computertechnik, Software und angedockten Dienstleistungen wird in diesem Jahr voraussichtlich um drei Prozent auf 72,4 Milliarden Euro steigen. Das hat der Branchenverband “Bitkom” (Berlin) zum Auftakt der Computermesse “Cebit” in Hannover prognostiziert. Zwar brechen die Märkte für klassische PCs (minus vier Prozent) und für billigen Kleincomputer (Netbooks, minus 31 Prozent) wohl weiter ein, dies wird aber durch steigende Verkäufe von Tablettcomputern (plus 19 Prozent), Notebooks (plus vier Prozent) und Software (plus 4,4 Prozent) mehr als ausgeglichen.

Markttreiber iPhone: Kreiselkompasse und andere Mikrosysteme gefragt wie nie

El Segundo, 3.2.2012: Der iPhone-Boom hat nicht nur der ARM-Prozessorarchitektur und vielen Auftragsfertigern wie TSMC und Foxconn neue Schübe verpasst, sondern auch einem Segment, das Hightech-Segment, das außerhalb der Branche bisher nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erfahren hat: Die Umsätze mit Gyroskopen (Kreiselkompassen), Mini-Mikrophonen, Beschleunigungssensoren und anderen “Mikroelektromechanischen Systemen” (MEMS) gehen derzeit durch die Decke, wie das kalifornische Marktforschungsunternehmen “iSuppli” in El Segundo mitteilte.