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Das sieht für den Laien vielleicht nicht unbedingt wie eine Leber aus, liefert dem sachkundigen Mediziner aber wichtige Hiweise, ob sich das Organ bei einem Patienten krankhaft verändert hat: 3D-Modell einer Leber. Die Fetttröpfchen sind rot gekennzeichnet und das Gallenkanalnetzwerk grün. Abb.: Hernán Morales-Navarrete, Segovia-Miranda und andere/ MPICBG

3D-Modell für bessere Fettleber-Diagnose

Forscher aus Dresden wollen mit Computermodell Ärzten helfen, die Krankheit beizeiten zu erkennen. Dresden, 4. Dezember 2019. Mediziner und Informatiker aus Dresden haben gemeinsam dreidimensionale Computermodelle einer Fettleber entwickelt. Dieses Modell zeigt Ärzten verschiedene Phasen der Leberveränderung und soll ihnen bei der Diagnose der Krankheit. Dies haben die beteiligten Forschungseinrichtungen nun mitgeteilt: Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (MPI-CBG), das Universitätsklinikums Dresden (UKD) und das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden. Fettleber kann auch ganz ohne Alkohol entstehen Speziell konzentrierten sich die Wissenschaftler dabei auf die „nicht-alkoholische Fettlebererkrankung“ (NAFLD). Dabei sammelt sich Fett in der Leber, wenn der Insulin-Haushalt im Körper nicht mehr richtig funktioniert. Jeder vierte Mensch bekommt eher oder später solch ein Problem. In vielen Fällen verläuft das Krankheitsbild vergleichsweise harmlos. Aber NAFLD kann auch zur Leber-Zirrhose, Leberkrebs oder Leberversagen führen. Dann kann nur noch eine Transplantation helfen. Hochaufgelöste 3D-Simulationen unterstützen Diagnose Um solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen, haben Ärzte bisher Gewebeproben der „verdächtigen“ Leber entnommen und mit recht niedrig aufgelösten zweidimensionalen Bildern davon eine Analyse versucht. …

Lassen sich komplexe organische Gewebe künftig auf Bestellung im 3D-Drucker erzeugen? Foto (bearbeitet, freigestellt): Heiko Weckbrodt

Organe aus dem 3D-Drucker werden zum Milliardenmarkt

IDTechEx-Analysten rechnen mit fast zwei Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2028 Cambridge, 17. Juli 2019. Mit 3D-Druckern erzeugte Nieren, Lebern und andere Organe könnten sich in den nächsten zehn Jahren zum Milliardenmarkt entwickeln. Das hat das englische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert. Demnach könnten die Umsätze damit im Jahr 2028 weltweit rund 1,9 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) erreichen.