Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kälte

So etwa soll das europäische Athena-Raumschiff aussehen. Visualisierung: Esa

Riesenkammer simuliert Weltraum auf Erden

ILK Dresden entwickelt innovative Anlage für Satelliten-Tests gemeinsam mit Leybold Dresden, 4. Juni 2024. Um die extreme Hitze und Kälte, die auf Satelliten im Weltraum wirkt, auch auf Erden nachstellen zu können, bauen das private Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden sowie der Leybold-Konzern gemeinsam eine riesige Thermal-Vakuum-Kammer. Das hat ILK-Ingenieur Moritz Kuhn mitgeteilt. Mit fünf Metern Durchmesser werde diese Weltraum-Kammer neue Maßstäbe für thermische Simulationen setzen, schätzt der für tiefkalte Systeme zuständige Projektleiter ein.

Auch dafür braucht das Kälteinstitut ILK Dresden eine neue Versuchshalle: Mit Flüssigeisanlagen wie in diesem Modell - nur eben größer - will das ILK Dresden Tagebauseen in der Lausitz anzapfen, um mit der gewonnenen thermischen Energie dann die Lausitz zu heizen. Foto: Heiko Weckbrodt

Kälteinstitut ILK plant 12 Millionen Euro teuren Ausbau in Dresden

Direktor Franzke sieht gute Chancen, den gordischen B-Plan-Knoten endlich zu lösen Dresden, 30. Mai 2024. Mit Blick auf den wachsenden Bedarf an Energiespeichern, Tiefkühlkammern und anderem thermodynamischen Spezialanlagen aus Sachsen plant das private „Institut für Luft- und Kältetechnik“ (ILK) Dresden eine Erweiterung. „Wir gehen von etwa zwölf Millionen Euro Kosten aus“, sagte ILK-Chef Prof. Uwe Franzke auf Oiger-Anfrage anlässlich des 60. Instituts-Jubiläums.

Luftbild von Globalfoundries Dresden. Hinten sind die Schornsteine der beiden Energieversorgungs-Centren (EVC) zu sehen. Foto: GF DD

Globalfoundries Dresden investiert in sein Chipfabrik-Kraftwerk

Halbleiter-Fab will sich bis 2027 energie-autark werden Dresden, 16. Dezember 2021. Globalfoundries (GF) baut sein eigenes Kraftwerk an seiner Dresdner Chipfabrik bis 2027 um und aus. Das hat die deutsche Tochter des US-Halbleiterkonzerns heute angekündigt. Das Unternehmen wollte auch auf Anfrage keine Investitionssumme nennen. Es dürfte sich aber unseren Schätzungen zufolge um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln.

Schön einmummeln: Smartphones mögen die Winterkälte überhaupt nicht. Foto: Heiko Weckbrodt

Frost naht: Verbraucherschützer raten zur Smartphone-Socke

Kaltes Wetter reduziert Akku-Laufzeit und setzt Elektronik zu Leipzig, 9. Januar 2015: Derzeit schmuddelt der Winter zwar noch in der Plus-Temperaturzone vor sich hin, doch für Ende Januar erwarten die Wetterfrösche einen deutlichen Temperaturrückgang in Deutschland und eine Rückkehr des Winters. Das freilich gefällt unserer technologischen Grundausrüstung und vor allem Computertelefonen (Smartphones) wenig, wie nun die sächsische Verbraucherzentrale in Leipzig warnt: „Winterliche Kälte und Nässe setzen der sensiblen Elektronik besonders zu und können leicht zu Einschränkungen der Nutzbarkeit oder gar dauerhaften Schäden führen.“ Zudem verkürze der Frost die Akku-Laufzeiten.

Sch…ädliche Kälte: Tragt eure Handys am Mann (oder der Frau)

Berlin, 2.2.2012: Wenn das mal kein Tipp ist: Der Hightech-Verband empfiehlt den Deutschen, ihre Handys angesichts der klirrenden Kälte am Mann beziehungsweise der Frau zu tragen, um sie schön warm zu halten. „Bei klirrender Kälte vermindert sich die Akkuleistung“, heißt es von den Hightech-Vertretern. „Die Handys kommen schneller ans Limit als bei warmen Temperaturen. Daher sollten Mobiltelefone möglichst nah am Körper getragen werden.“