Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glasfaser

Glasfaser bis zum "letzten Meter" gelten als Schlüssel für Tempo 100 Mbs+. Abb.: Dt. Telekom

Dresden will weitere Gewerbeparks verglasfasern

Schnelles Internet nun in Gittersee gestartet Dresden, 17. Oktober 2014. Mit dem Großhändler „Pochert OHG) wird heute das erste Unternehmen im Dresdner Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee an das Glasfaser-Netz der Drewag-Stadtwerke angeschlossen, um schnelles Internet zu bekommen. Um nicht auf Telekom und Co. warten zu müssen, will das städtische Wirtschaftsdezernat nun weitere Gewerbegebiete in eigener Initiative glasfaserverkabeln: Zurzeit lässt Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) den Bedarf in den Gewerbeparks Weixdorf „Am Promigberg“ und im „Technopark Nord“ abfragen.

Eine undatierte Aufnahme der Wismut-Uranfabrik 95 - vorne sind die Schlemmteiche mit den radioaktiven Abprodukten zu sehen. Abb.: Wismut, LHD

Schnelles Internet für Ex-Uranwüste in Dresden

Stadtwerke legen Glasfasern in Coschütz-Gittersee Dresden, 10. September 2014: Vor der politischen Wende waren große Flächen im Süden Dresdens durch den Uranbergbau der Wismut, ein Reifenwerk und andere Altlasten verseucht. Seitdem ist durch eine millionenteure ökologische Sanierung und aktive Wirtschaftsförderung in Coschütz-Gittersee ein florierendes Gewerbegebiet entstanden, in dem sich 57 Unternehmen mit insgesamt rund 2500 Beschäftigten angesiedelt haben. 20 Jahre nach dem ersten Spatenstich hat Dresdens Wirtschaftsbürgermeister und Oberbürgermeister-Kandidat in spe Dirk Hilbert (FDP) heute den Unternehmern frohe Kunde gebracht: Die Drewag-Stadtwerke werden Glasfaserleitungen im Gewerbegebiet verlegen. Die ersten schnellen Internetzugänge auf dieser Basis sollen zum Jahresende freigeschaltet werden.

Glasfaser bis zum "letzten Meter" gelten als Schlüssel für Tempo 100 Mbs+. Abb.: Dt. Telekom

Glasfaser in Dresden-Striesen: Zögerern droht Internet-Abschaltung

Telekom macht Druck auf Hauseigentümer: 2018 wird „alte“ Technik stillgelegt Dresden/Berlin, 9. Mai 2014: Die Resonanz auf den millionenschweren Glasfaserausbau für schnelleres Internet in den Dresdner Stadtteilen Striesen und Blasewitz ist unter den Hauseignern bisher mager: Weil offensichtlich bisher nur wenige einem Einbau der schnellen Lichtleitertechnik in die Häuser zugestimmt haben, macht die Telekom nun Druck auf die Vermieter: Wer nicht mitmacht, dem wird bis 2018 die Internet-Verbindung ganz gekappt. „Die bisherige Technik wird in absehbarer Zeit stillgelegt und steht dann nicht mehr zur Verfügung“, heißt es in einem Telekom-Schreiben.

Sachsen Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) begutachtet in der neuen Breitband-Beratungsstelle in Dresden einen Verteiler, wie er für den Anschluss von Wohnhäusern an schnelle Glasfaserkabel gebraucht wird. Foto: Heiko Weckbrodt

TÜV soll Sachsens Kommunen zu Turbo-Internet verhelfen

Wirtschaftsminister eröffnet Breitband-Beratungsstelle für Bürgermeister in Dresden Dresden, 26. März 2014: Eine neue Breitband-Beratungsstelle in Dresden soll sächsischen Bürgermeistern ab sofort helfen, an schnelles Internet und vor allem an dafür benötigte Fördergelder heranzukommen. Dafür hat Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) gestern ein Büro mit drei TÜV-Experten an der Enderstraße in Dresden eröffnet.

Dort gehts zum schnellen Internet: Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert und Drewag-Chef Reiner Zieschank rollen im Dresdner Industriegelände nord plakativ ein "Breitband" aus. Die eigentlichen Glasfasern sind natürlich längst in der Erde versenkt. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner baut eigenes Gigabit-Netz für Turbointernet

Glasfasern gibt’s zunächst für Firmen, dann für alle Dresden, 23. Januar 2014: Während die Telekom ihre Datennetze in ausgewählten Städten gerade erst auf 200 Megabit je Sekunde (Mbs) aufrüstet, bieten die Dresdner Stadtwerke Drewag nun über ihr eigenes Glasfasernetz gleich fünfmal soviel Internet-Tempo an. Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Drewag-Chef Rainer Zieschank haben gestern im Zuge dieses Pilotprojektes im Industriegelände Nord mit der „Haase Businesstechnik“ ein erstes Unternehmen offiziell an dieses Dresdner Gigabit-Netz angeschlossen. Einige Hundert Unternehmen sollen 2015/16 mit Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung folgen. „Mittelfristig“ will Zieschank die schnelle Glasfasertechnik auch Privat-Haushalten offerieren.

Dresdner Weg: Stadtwerke-Glasfasern für schnelles Internet

Pilotprojekt Industriegelände startet Dresden, 17. Januar 2014: Die Stadt Dresden will nicht mehr auf Telekom & Co. warten und geht nun gemeinsam mit ihrer Tochter Drewag eigene Wege, um für schnelleres Internet zu sorgen: Die Stadtwerke haben damit begonnen, ihr unternehmenseigenes Glasfasernetz bis ins Industriegelände Nord auszudehnen, in der kommenden Woche soll der erste gewerbliche Kunde dadurch einen schnellen Netzanschluss bekommen. Das geht aus Mitteilungen der Stadtverwaltung und der Stadtwerke-Tochter „Drewag Netz“ hervor.

Experten fordern staatliche Investitionen in schnelles Internet für alle

Studie: Flächendeckende Breitbandversorgung durch Privatwirtschaft nicht absehbar Berlin/Dresden, 4. November 2013: Der Staat muss sich künftig stärker für eine flächendeckende und schnelle Internetversorgung aller Bürger und Unternehmen einsetzen – und dies notfalls auch selbst bezahlen. Dies fordern die Autoren der Studie „Zukunftspfade Digitales Deutschland 2020“, die das Bundesinnenministerium sowie die Informationstechnologie-Beauftragen aus Sachsen, Bayern, Hamburg, Hessen und Rheinland-Pfalz bei „TNS-Infratest“ in Auftrag gegeben hatten. „Nur der rein marktwirtschaftlich getriebene Infrastrukturwettbewerb wird zu keiner flachendeckenden zukunftsfähigen Versorgung in ganz Deutschland fuhren“, heißt es in dem Grundsatzpapier, das heute in Berlin vorgestellt wurde.

Bürgerinitiative: Hoffentlich bekommt nun jeder Striesener schnellen Internet-Zugang

Dresden, 24. Oktober 2013: Die Dresdner Bürgerinitiative (BI) „DSL für Striesen“ hat die Ankündigung der Telekom begrüßt, Striesen und Blasewitz per Glasfaser-Ausbau mit 200-Megabit-Anschlüssen aufzurüsten. Allerdings könne man nur hoffen, dass nun auch die restlichen Striesener schnelle Internet-Anschlüsse bekämen, die beim GPON-Pilotprojekt vor vier Jahren außen vor blieben, betonten die BI-Mitgründer und CDU-Politiker Steffen Kaden und Martin Modschiedler.

Glasfaser bis zur Wohnung: Telekom baut Dresden-Striesen auf Tempo 200 aus

FTTH-Internetzugänge für 28.000 Haushalte geplant Dresden, 21. Oktober 2013: Die Deutsche Telekom rüstet die Dresdner Stadtteile Striesen und Blaswitz mit schnelleren Internetleitungen auf, die ab 2015 Laderaten bis zu 200 Megabit je Sekunde (Mbs) ermöglichen sollen. Später sollen auch Gigabit-Zugänge möglich sein. Das kündigte Telekom-Sprecher Georg von Wagner an. Um diese Datendurchsätze zu erreichen, soll die „Fiber to the Home“-Technologie (FTTH) eingesetzt werden. Sprich: Die Telekom möchte Glasfaserleitungen teils bis in die einzelnen Wohnungen hinein ziehen.

Dresden will mit eigenen Glasfasern für schnelleres Internet sorgen

Rathaus erwägt Pilotprojekt mit Datennetz der Stadtwerke Dresden, 19. Juli 2013: Die Dresdner Wirtschaftsförderer wollen die Abhängigkeit der städtischen Internetstrategie vom guten Willen von Telekom, Vodafone & Co. unabhängiger machen und die Glasfasernetze ihrer Tochterfirmen einsetzen, um unterversorgte Gewerbegebiete mit schnelleren Netzzugängen zu versorgen. Ein Pilotprojekt für das Industriegelände an der Königsbrücker Straße wird derzeit geprüft, wie Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf Anfrage bestätigte.

16 Megabit/s als Grundrecht: Grüne fordern Glasfaserprogramm in Sachsen

Dresden, 14. Januar 2013: Die Bündnisgrünen im sächsischen Landtag fordern vom Freistaat, ein Internet-Versorgungsprogramm mit Glasfasern aufzulegen, einen Netzzugang mit mindestens 16 Megabit je Sekunde (Mbs) ab 2014 als Rechtsanspruch jedes Bürgers zu verankern und darauf hin zu wirken, dass Drosselungen bei Datenfunkverbindungen wegfallen. Das sieht ein Fraktionsantrag an den sächsischen Landtag, der morgen in einer öffentlichen Experten-Anhörung erörtert werden soll. Da auch die Linken und die CDU Anträge zum Breitbandausbau gestellt haben, ist mit einer größeren Zahl von Sachverständigen zu rechnen.