Alle Artikel mit dem Schlagwort: eGouvernment

Das sächsische Portal I-KFZ für die Abmeldung von Autos per Internet. Abb.: Bildschirmfoto

Sachsen können Autos nun elektronisch abmelden

Innenministerium schaltet neues eGouvernment-Portal am 21. August 2017 frei Dresden/Leipzig, 20. August 2017. Sachsen startet morgen ein neues Internet-Portal “I-KFZ”, über das Autobesitzer ihr Kraftfahrzeug von zu Hause aus elektronisch abmelden können. Darauf hat das sächsische Innenministerium hingewiesen. Die Staatsregierungs will damit den Bürgern lange Wartezeiten ersparen und die kommunalen Zulassungsstellen entlasten.

Die Piraten wollen die Rathaus-Daten befreien. Foto: Hans-Gerd Bosse/LHD, Montage: Heiko Weckbrodt

Bisher 10.000 private DE-Mail-Nutzer in Pilotstadt Dresden

Stadt und Telekom ziehen auf CeBit positive Zwischenbilanz Dresden, 16. März 2015: Die Stadtverwaltung Dresden und die Deutsche Telekom haben ein halbes Jahr nach dem Start ihres gemeinsamen Pilotprojektes „DE-Mail-City Dresden“ eine positive Zwischenbilanz auf der CeBit in Hannover gezogen. Durch dieses Projekt gehöre Dresden zu den Vorreitern und Technologieführern im eGovernment, also bei elektronischen Behördengängen, schätzte die Stadtverwaltung sein. Die Telekom wiederum hat seit dem Start des Pilotprojektes im Juli 2014 in der sächsischen Landeshauptstadt reichlich 10.000 neue private Nutzer für das gesicherte eMail-System „DE-Mail“ gewonnen. Außerdem beteiligen sich über 50 Unternehmen aus der Region an dem Projekt, teilte Telekom-Sprecher Rainer Knirsch auf Oiger-Anfrage mit. „Wir sind mit dem Projekt sehr zufrieden und hoffen, dass andere Städte dem Beispiel folgen“, betonte er.

Das Land Sachsen stellt für die Kommunen Basisiplattformen wie "Amt24" für elektronische Behördengänge bereit. Abb.: Freistaat Sachsen

Sachsen wollen eRegierung ausbauen

Dresden, 20. August 2014: Land, Kreise und Kommunen in Sachsen wollen weiter gemeinsam elektronische Behördergänge anbieten und diese digitalen Offerten an Bürger und Unternehmen ausbauen. Das haben Justizminister Jürgen Martens (FDP) und Kommunalvertreter heute vereinbart. Das Land stellt dafür elektronische Plattformen wie „Amt24“ zur Verfügung, die die Städte und Kreise dann individuell anpassen können.

Foto: Ronny Siegel

Kommentar: DE-Mail ist eine Totgeburt

Ich halte die DE-Mail für eine Totgeburt und bin daher recht skeptisch, ob dem Pilotprojekt „DE-Mail-City“ allzu viel Erfolg beschieden sein wird. Warum? Das Modell „DE-Mail“ ist zu umständlich und außerdem nicht ohne Wenn und Aber kostenlos. Wer bitte wird soll bereit sein, die Mühen einer DE-Mail-Registrierung auf sich zu nehmen, sich ein eAusweis-Lesegerät zulegen, um dann darauf zu warten, dass er oder sie irgendwann für jede einzelne E-Mail, die er mit diesem System verschickt, etwas kosten wird? Ein paar Nerds sicher und vermutlich auch Unternehmen. Die breite Masse? Wohl eher nicht.

Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden soll digitale Verwaltung vormachen

Stadt und Telekom starten „DE-Mail“-Pilotprojekt Dresden, 30. Juni 2014: Weil die Resonanz auf den rechtssicheren E-Mail-Service „DE-Mail“ unter den Deutschen bisher mau war, sollen die Dresdner nun vormachen, wie eine vollelektronische Verwaltung funktioniert. Jedenfalls haben die Telekom, der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt heute Dresden als „DE-Mail-City“ ausgerufen und wollen dort in geballter Ladung zeigen, wieviel Geld, Zeit und Papier sowohl Bürger wie auch Verwaltungen und Unternehmen sparen können, wenn sie den bisher eher ungeliebten Dienst einsetzen.

Der elektronische Personalausweis. Foto: Bundesinnenministerium

Dresdner dürfen nun mit eAusweis Bäume fällen

Dresden, 15. April 2014: Als Schritt hin zu einem Internet-Rathaus erlaubt die Stadtverwaltung Dresden nun erstmals den Einsatz des elektronischen Personalausweises für Behördengänge. „Zur Nutzer-Identifizierung sind dabei der neue elektronische Personalausweis (nPA) und dessen elektronische Identitätsfunktion (eID-Funktion) eingebunden“, teilte das Rathaus mit. Benötigt wird dafür ein Kartenlese-Gerät daheim. Beantragen kann der Bürger 2.0 damit (tamtam, Trommelwirbel) – einen Baum zu fällen.

Aus für analoge Warteschlange: Sachsen stellt digitales Bürgerterminal zur CeBit vor

Dresden/Hannover, 5. März 2013: Statt in neonbelichteten und warteschlangen-belagerten Analog-Amtsstuben abzuhängen, können die Sachsen ihre Behördenwege in Zukunft ganz digital und high-tekky über elektronische Bürger-Terminals aus der Ferne abwickeln. Einen Prototypen hat Sachsen heute auf der Computermesse „CeBit“ (5.-9. März 2013) in Hannover präsentiert. Diese mannshohen Stationen erlauben Videokonferenzen mit dem Bürokraten der Wahl, auch können sich die Bürger per e-Ausweis authentifizieren, Dokumente digital einreichen und mit Giro-Karten die Amtshandlungen bezahlen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zeigte sich angetan, wie das sächsische Justizministerium heute nach Dresden kabelte.

Sachsen startet sein elektronisches Staatsarchiv

Dresden, 25. Februar 2013: Der Freistaat Sachsen hat heute als eines der ersten Bundesländer in Deutschland ein elektronisches Staatsarchiv (el_Sta) in Betrieb genommen. Vier Jahre Vorbereitung und zwei Millionen Euro Startkosten brauchte es, bis Innenminister Markus Ulbig (CDU) und Hauptstaatsarchiv-Chefin Andrea Wettmann gestern im Staatsarchiv Dresden auf den goldenen Startknopf drücken und das erste, 300 Megabyte große Datenpaket mit Bauplänen auf die Archivrechner laden konnten.

Sachsen startet elektronisches Staatsarchiv

Dresden, 21. Februar 2013: Der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) eröffnet in der kommenden Woche nach anderthalbjähriger Vorbereitung im Hauptstaatsarchiv Dresden das „elektronische Staatsarchiv“ (el_Sta). Damit reagiert der Freistaat auf die zunehmend digitale Abwicklung von Verwaltungsprozessen. Im „el_Sta“ sollen elektronische Akten „von bleibendem Wert“ langfristig so archiviert werden, dass sie jederzeit zugänglich und auch nach Dutzenden oder gar Hunderten Jahren noch ausgelesen werden können. hw

ePersonal-Ausweis soll Schlüssel für Internet-Behördengänge werden

Berlin, 19. September 2012: Der elektronische Personalausweis im Chipkartenformat soll künftig eine Art Meister-Schlüssel für Internet-Behördengänge der Deutschen werden. Das sieht ein neuer Gesetzentwurf zum “eGouvernment” vor, auf den sich das Bundeskabinett in Berlin geeinigt hat. Die Technologiewirtschaft reagierte erfreut: „Vom geplanten E-Government-Gesetz profitieren Bürger und Behörden. Künftig können viele Amtsgeschäfte komplett online erledigt werden“, begrüßte Präsident Dieter Kempf vom deutschen Hightech-Verband “Bitkom” den Entwurf.