Alle Artikel mit dem Schlagwort: Australien

Der A380 von Qantas mit der Kennung VH-OQB beim Start in Dresden für den langen Nonstop-Flug nach Australien. Foto: EFW

EFW schickt Riesen-Airbus nonstop zurück nach Australien

Dresdner Unternehmen hatte A380 für Qantas gewartet Dresden/Sydney, 8. November 2021. Eigentlich hatte die Luftfahrtbranche den Riesen-Airbus A 380 schon fast abgeschrieben: zu hoch sei der Spritzverbrauch, zu schwer sei er kostendeckend auszulasten, hieß es immer wieder. Dann kam Corona, viele Airlines parkten ihre Flieger. Nun aber steigt der Flugverkehr in einen Regionen so stark an, dass mehrere Fluggesellschaften nun ihre 380er-Airbusse rasch reaktivieren. Die „Elbe-Flugzeugwerke“ (EFW) haben eines dieser gewarteten Großflugzeuge von „Qantas“ heute von Dresden aus auf die Heimreise ins australische Sidney geschickt – in einem knapp 20-stündigen Direktflug. Es handele sich bei der Maschine um den „ersten A380, der nach knapp zwei Jahren Pandemie-bedingtem Stopp nun wieder in Australien landet“, teilten die EFW mit.

Eine äußerlich wie auch moralisch verkommene Truppe bewacht in dem australischen Gefangenendorf die Sträflinge. Foto: Matt Nettheim für Causeway - Koch Films

Fesselnder Rachethriller „Nightingale“

Eine brillante Aisling Franciosi als gedemütigte Gefangene, die singt und buckelt, wütet und zurückschreckt Gewalt, finsterster Rassismus, Hochmut und Demütigung sind Grundthemen in „Nightingale“. Der australische Rache-Thriller von Jenifer Kent wandelt am Rande der „Zivilisation“, dort, ein Menschenleben kaum etwas zählt – und schon gar nicht das der Aborigines. Der bemerkenswerte Film über den Rachefeldzug einer Frau ist nun als Videostrom für deutsche Heimkino-Freunde verfügbar.

Abb.: Senator Home Entertainment

„The Rover“: Faustrecht regiert in Australien

Endzeit-Krimi über Autodiebe, Gesetzlose und Moralverfall In den kargen Weiten der australischen Wüste beleuchtet das rau-lapidare Road-Movie „The Rover“ der Frage nach, was von Moral und Gerechtigkeit bleibt, wenn uns der Arm des Gesetzes eh nicht mehr erreichen kann. Auf den Spuren von „Mad Max“ und „The Walking Dead“ skizziert Regisseur David Michôd eine postapokalyptische Zukunftswelt, in der es keine Staatsgewalt mehr gibt, das Faustrecht wieder gilt und der Besitz von Waffen und Autos die härteste Währung ist, um zu überleben. Seine Antworten fallen spröde und doch verhalten optimistisch aus.

Der Dresdner Professor Roger Grundmann hat nach der Emeritierung neue Forschungspfade eingeschlagen. Foto: TUD/UJ/Eckold

Mit „Roger’s Code“ in 14 Stunden 140 Millionen Jahre zurück

Dresdner Luftfahrt-Prof sattelt im Ruhestand auf Urzeit um – und gilt nun in Australien als Simulations-Star Dresden/Bannewitz/Sydney, 6. August 2014: Was macht ein Professor, wenn er „emeritiert“ wird (auf professorisch soviel wie: In Rente gehen, seine Verdienste genießen)? Rasenmähen? Bunte Falter für eine private Schmetterlingssammlung erlegen? Täglich übers Fernsehprogramm nörgeln? Nicht Roger Grundmann: Ein Arbeitsleben lang berechnet der Luftingenieur Flugzeuge, Instrumente und Turbomaschinen, baut an der TU Dresden das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik mit auf, wird mit 65 mit wohlklingenden Worten verabschiedet. Doch statt sich am wohlverdienten Ruhestand zu laben, setzt er sich 2008 an sein Notebook daheim in Bannewitz. Und fängt noch mal ganz von vorne an. Er schreibt und recherchiert, programmiert und liest sich in immer neue Fachgebiete ein – und am Ende steht ein Computerprogramm, das das Rad der Zeit um 140 Millionen Jahre zurückdreht, ihm im Ausland einen phänomenalen Ruf einbringt. „In Australien nennt man mein Programm nur noch ,Roger’s Code’“ berichtet der heute 71-Jährige. „Die Australier hoffen wohl, damit Erdöl und andere Bodenschätze zu finden.“

Krimi „The Square“: Eine tödliche Tasche voll Dollar

Ray betrügt seine Frau und seine Firma, und seine Konkubine Carla ist nicht besser: Als die entdeckt, dass ihr krimineller Gatte Smithy eine Tasche voller australischer Dollar auf dem Dachboden daheim versteckt, packt sie die Geldgier und sie überredet Ray zu einem diabolischen Plan: Das Geld einsacken, Smithys Haus abfackeln, um dies zu verschleiern, und dann gemeinsam verschwinden. Das hört sich besser an als es funktioniert, denn als das Haus brennt, schläft Carlas Schwiegermutter unbeachtet darin und kommt um – die erste in einer langen Reihe von ungeplanten Todesfällen in „The Square“.