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Airbus 330 fliegt von Sidney zum Umbau nach Dresden

Die Qantas-Crew nach dem Nonstop-Flug von Australien nach Sachsen. Foto: EFW Dresden

Die Qantas-Crew nach dem Flug von Australien nach Sachsen. Foto: EFW Dresden

EFW rüsten Qantas-Flugzeug nun zum Frachter um

Dresden, 14. Februar 2023. Ein Airbus A330 der australischen Fluggesellschaft „Qantas“ hat die 16.745 Kilometer zwischen Sidney und Dresden absolviert und ist gestern in der sächsischen Landeshauptstadt gelandet. Das haben die „Elbe-Flugzeugwerke“ (EFW) mitgeteilt, die die Maschine im Qantas-Auftrag nun in einen Frachtflieger umbauen werden.

Nachtrag: Wie Flugzeugbeobachter „REX-EDDC / THOMAS“ berichtet, musste „VH-EBE wegen Treibstoffmangel auf Grund ungünstiger Wetterverhältnisse (Jetstream) in Wien zwischenlanden und auftanken. Somit war es kein richtiger Direktflug.“

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Sitze und Hydraulik raus und Frachttor-Schnitt in den Rumpf

Um ein Passagier- in ein Frachtflugzeug umzurüsten, sind mehrere Schritte nötig: „Die Passagierkabine wird komplett ausgebaut, sämtliche Systeme von Hydraulik über Wasser bis Elektrik ausgebaut, Rumpf- und Bodenstrukturen werden verstärkt, Passagiertüren und Fenster versiegelt, eine 20 Quadratmeter große Öffnung in die Außenhaut geschnitten, damit eine neue, große Frachttür eingebaut werden kann“, erklären die EFW-Experten. „Anschließend werden alle Systeme an die neue Konfiguration angepasst wieder installiert. Dabei setzt EFW möglichst viel der Materialien und Bauteile des ursprünglichen Flugzeugs wieder ein. Ein Beispiel: das elektrische System umfasst ca. 400 km Länge, wovon nach Ausbau und Neukonfiguration etwa 270 km wiedereingesetzt werden. Am Ende der Umrüstung werden alle Systeme getestet.“

Der nun nach Dresden geflogene Airbus 330-200 mit dem Namen „Kangaroo Valley“ kann nach dem Umbau bis zu 61 Tonnen Fracht transportieren.

Quelle: EFW Dresden

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt