Wegen Chipboom: Neues DSV-Lager in Dresden

Dänischer Logistiker baut 4000 Quadratmeter großen Hallen- und Bürokomplex hinterm Bahnhof Neustadt
Dresden/Hedehusene, 2. April 2025. Weil der Mikroelektronik-Standort Dresden wächst und der Zulieferbedarf im Zuge der neuen TSMC-Chipfabrik wachsen dürfte, stockt auch der Logistiker DSV aus dem dänischen Hedehusene seine Lagerkapazitäten auf: In den vergangenen neun Monaten hat das Unternehmen einen neuen, 4000 Quadratmeter großen Lager- und Bürokomplex speziell für die Halbleiterindustrie nahe der Hansastraße im Dresdner Norden gebaut. Das geht aus einer DSV-Mitteilung hervor.
„Chipsektor ist eine Branche mit Zukunft“
„Dresden ist in Deutschland das Zentrum der Halbleiterindustrie und durch die Nähe zu den Produktionsstätten können wir schnelle Reaktions- und Lieferzeiten gewährleisten“, erklärt Standortleiter Kai Schwärig die Investition. „Für DSV spielt Dresden eine wichtige Rolle, denn gerade der Chipsektor ist eine Branche mit Zukunft“, ergänzt DSV-Manager Torge Koehnke.
Das neue Logistikzentrum umfasse eine klimatisierte, videoüberwachte Umgebung mit Regalen für sowohl Groß- als auch Kleinteile, heißt es von DSV. Das Lager orientiere sich an den besonderen Sicherheits- und Qualitätsstandards der Chipindustrie. Zudem gebe es eine Solaranlage auf dem Dach und Ladesäulen für Elektro-Lkws.
DSV verfügt damit nun über drei Standorte in Dresden: Einen Bürokomplex mit 650 Quadratmetern, ältere Logistikflächen mit rund 4000 Quadratmetern und die neue Halle.
„Vereinigten Fuhrmänner“ beschäftigen heute 73.000 Menschen
„De Sammensluttede Vognmænd“ (kurz: DSV, deutsch: „Die Vereinigten Fuhrmänner“) entstand 1976 in Dänemark als Zusammenschluss von zehn Speditionen. Heute hat das Logistikunternehmen rund 73.000 Beschäftigte und ist in über 80 Ländern unterwegs.
Autor: Heiko Weckbrodt
Quelle: DSV

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