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Wegen Chipboom: Neues DSV-Lager in Dresden

Eröffnen die neue DSV-Logistikhalle in Dresden (v.l.n.r.): Marcus Musiol, Pietro Sinato, Torge Koehnke, Kai Schwärig, Tino Herzberg und Malte Sommer. Foto: baldaufundbaldauf für DSV
Eröffnen die neue DSV-Logistikhalle in Dresden (v.l.n.r.): Marcus Musiol, Pietro Sinato, Torge Koehnke, Kai Schwärig, Tino Herzberg und Malte Sommer. Foto: baldaufundbaldauf für DSV

Dänischer Logistiker baut 4000 Quadratmeter großen Hallen- und Bürokomplex hinterm Bahnhof Neustadt

Dresden/Hedehusene, 2. April 2025. Weil der Mikroelektronik-Standort Dresden wächst und der Zulieferbedarf im Zuge der neuen TSMC-Chipfabrik wachsen dürfte, stockt auch der Logistiker DSV aus dem dänischen Hedehusene seine Lagerkapazitäten auf: In den vergangenen neun Monaten hat das Unternehmen einen neuen, 4000 Quadratmeter großen Lager- und Bürokomplex speziell für die Halbleiterindustrie nahe der Hansastraße im Dresdner Norden gebaut. Das geht aus einer DSV-Mitteilung hervor.

„Chipsektor ist eine Branche mit Zukunft“

„Dresden ist in Deutschland das Zentrum der Halbleiterindustrie und durch die Nähe zu den Produktionsstätten können wir schnelle Reaktions- und Lieferzeiten gewährleisten“, erklärt Standortleiter Kai Schwärig die Investition. „Für DSV spielt Dresden eine wichtige Rolle, denn gerade der Chipsektor ist eine Branche mit Zukunft“, ergänzt DSV-Manager Torge Koehnke.

Das neue Logistikzentrum umfasse eine klimatisierte, videoüberwachte Umgebung mit Regalen für sowohl Groß- als auch Kleinteile, heißt es von DSV. Das Lager orientiere sich an den besonderen Sicherheits- und Qualitätsstandards der Chipindustrie. Zudem gebe es eine Solaranlage auf dem Dach und Ladesäulen für Elektro-Lkws.

DSV verfügt damit nun über drei Standorte in Dresden: Einen Bürokomplex mit 650 Quadratmetern, ältere Logistikflächen mit rund 4000 Quadratmetern und die neue Halle.

„Vereinigten Fuhrmänner“ beschäftigen heute 73.000 Menschen

„De Sammensluttede Vognmænd“ (kurz: DSV, deutsch: „Die Vereinigten Fuhrmänner“) entstand 1976 in Dänemark als Zusammenschluss von zehn Speditionen. Heute hat das Logistikunternehmen rund 73.000 Beschäftigte und ist in über 80 Ländern unterwegs.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: DSV

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger