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Quantenmaterial-Labor Dresden kostet 70 Millionen Euro

Spatenstecherei für Quantenmaterialien in Dresden (von links nach rechts): Prof. Dr. Bernd Büchner (Wissenschaftlicher Direktor IFW Dresden), Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert, Juliane Schmidt (Kaufmännische Direktorin IFW Dresden), Falk Reinhardt (Technischer Geschäftsführer SIB), Kanzler der TU Dresden Jan Gerken, Staatssekretärin Prof. Dr. Heike Graßmann (SMWK), Dr. Babett Gläser (SMWK), Oliver Gaber (Kaufmännischer Geschäftsführer SIB), Prof. Dr. Alexey Chernikov (ct.qmat) sowie Prof. Dr. Matthias Voita (Sprecher ct.qmat). Foto: Nils Eisfeld für das IFW DD und die TUD
Spatenstecherei für Quantenmaterialien in Dresden (von links nach rechts): Prof. Dr. Bernd Büchner (Wissenschaftlicher Direktor IFW Dresden), Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert, Juliane Schmidt (Kaufmännische Direktorin IFW Dresden), Falk Reinhardt (Technischer Geschäftsführer SIB), Kanzler der TU Dresden Jan Gerken, Staatssekretärin Prof. Dr. Heike Graßmann (SMWK), Dr. Babett Gläser (SMWK), Oliver Gaber (Kaufmännischer Geschäftsführer SIB), Prof. Dr. Alexey Chernikov (ct.qmat) sowie Prof. Dr. Matthias Voita (Sprecher ct.qmat). Foto: Nils Eisfeld für das IFW DD und die TUD

Exzellenzzentrum „Ct.qmat“ und Leibniz-Physiker wollen Komplex gemeinsam nutzen

Dresden, 2. April 2025. Das neue Quantenmaterial-Labor der TU Dresden und des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden soll rund 70 Millionen Euro kosten und 2029 betriebsbereit sein. Das haben Uni und IFW heute beim ersten Spatenstich für den Komplex angekündigt.

Forschung an Quantenmaterialien für Zukunftstechnologien

Damit setze man gemeinsam ein „sichtbares Zeichen für die Stärke des Spitzenforschungsstandortes Dresden und insbesondere die herausragende Qualität der Quantenforschung in Sachsen“, schätzt TUD-Kanzler Jan Gerken ein. „Hier werden unsere neu berufenen Professorinnen und Professoren Quantenphänomene erforschen und Materialien herstellen, die für Zukunftstechnologien entscheidend sein können“, ergänzt Physikprofessor Matthias Vojta im Namen des Exzellenzzentrums „Complexity and Topology in Quantum Matter“ (Ct.qmat), das zu den Hauptnutzern des Neubaus gehört.

Entstehen soll demnach an der Ecke von Nöthnitzer und Helmholtzstraße ein 5100 Quadratmeter fassender Labor- und Bürokomplex, 3000 Quadratmeter Technik- und Verkehrsflächen sowie ein gemeinsamer Wirtschaftshof mit Versorgungsanlagen. Insgesamt sollen der Neubau Arbeitsplätze für 150 Menschen bieten. Den offiziellen Grundstein wollen die Forscher im Herbst 2025 legen. Mitte 2029 soll das Gebäude bezugsbereit sein.

Autor: hw

Quellen: TUD, IFW, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger