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Sunmaxx und Oxford wollen Solarhammer in Deutschland herstellen

Produktion und Qualitätskontrolle der Solarmodule in Sachsen. Foto: Sunmaxx
Produktion und Qualitätskontrolle der Solarmodule in Sachsen. Foto: Sunmaxx

Marktstart für elektro-thermische Sonnenmodule in 12 bis 18 Monaten

Ottendorf-Okrilla/Brandenburg, 19. Juni 2024. Um einen neuen Aufschwung der europäischen Solarindustrie mit anzustoßen, wollen Sunmaxx und Oxford PV ihre neuen elektrisch-thermischen Solarmodule vom Typ „Solarhammer“ größtenteils in Deutschland fertigen: Die Perowskit-Silizium-Zellen dafür liefert Oxford PV aus seinem Werk in Brandenburg an der Havel, die Module komplettiert dann Sunmaxx in seiner neuen Fabrik in Ottendorf-Okrilla. Das hat Sunmaxx-Chef Wilhelm Stein angekündigt. Die Markteinführung sei für die nächsten 12 bis 18 Monate vorgesehen.

„Ein echter Gamechanger“

„Diese Partnerschaft symbolisiert den Zusammenschluss der innovativsten Bestandteile der deutschen Solarindustrie“, betonte „Oxford PV“-Chef David Ward. „Die Entwicklung dieser hocheffizienten Module ist nicht nur wichtig für die Beschleunigung der Energiewende, sondern auch für ein beschleunigtes Tempo bei der Kommerzialisierung der europäischen Solarindustrie.“

Auch Stein sieht den besonderen strategischen Wert der Kooperation: „ Diese Technologie ist für Hausbesitzer, Unternehmen und Kommunen ein echter Gamechanger.“ Das bedeutet, er ist überzeugt, dass die Solarhammer-Module große Teile des Solarmarktes verändern werden.

Partner versprechen weltweit effizienteste PVT-Module

Hintergrund: Sunmaxx und Oxford PV hatten in den vergangenen Monaten mit dem „Solarhammer“ ein Modul entwickelt, das sowohl Strom wie auch Wärme liefert. Den elektrischen Wirkungsgrad beziffern die Partner mit 26,6 Prozent, die thermische Ausbeute mit 53,4 Prozent – und stützen sich dabei auf Messungen des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme (ISE) aus Freiburg. Damit handele es sich um das weltweit effizienteste PVT-Modul, das Photovoltaik (PV) und Solarthermie (T) kombiniert.

Autor: hw

Quellen: Sunmaxx, Oiger-Archiv, Wikipedia

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger